Filmbesprechung: Zimmer 1408

Ich habe wieder einen Film für Euch getestet: „Zimmer 1408“. Offiziell wird er als Horrorfilm geführt, und das allein hätte für mich eigentlich gereicht, um ihn nicht anzusehen. Aber ich wurde überstimmt.

Kurz zum Inhalt: In Zimmer 1408 des Dolphin Hotel in New York gehen merkwürdige Dinge ab. In den letzten 100 Jahren sind dort 56 Personen gestorben, und zwar unter mehr oder weniger gruseligen Umständen. Das kann der hauptdarstellende Autor, dessen Namen ich vergessen habe, nicht auf sich sitzen lassen. Er will unbedingt darüber schreiben, und nach einer Auseinandersetzung mit dem Hotelmanager bekommt er auch die Erlaubnis, in das eigentlich mittlerweile gesperrte Zimmer einzuchecken.

Und dann geht’s los: erst ein bißchen Blair Witch Project, und das reicht dem Schriftsteller eigentlich schon. Er will wieder raus, hat Panik. Aber das klappt natürlich nicht. So kommt es, dass er eine geschlagene Stunde in dem Zimmer verbringen muss und durch physische und psychische Folter unbekannter Herkunft dem Selbstmord nahe ist. Wie der Film dann genau endet, will ich hier mal offen lassen.

Die Spannung wird ganz gut aufgebaut, aber ich würde nicht so weit gehen, hier von einem Horrorfilm zu sprechen. Ich finde eher, es ist eine Art Mystery-Schocker.

Wir waren zu dritt im Kino. Zwei Leute fanden den Film so lala, die dritte Person war völlig fertig mit den Nerven.

Fazit: Kann man sehen, muss man aber nicht!

Die Scheil

2 Antworten to “Filmbesprechung: Zimmer 1408”

  1. Bernie Says:

    „die dritte Person war völlig fertig mit den Nerven.“

    Ich ahne, wer das war! Da spielten bestimmt auch die Spätfolgen unserer Diskussion eine Rolle.

  2. Sinatra Says:

    Die Auseinandersetzung mit unserer Verfassung ist mir weit weniger Horror als dieser Film 🙂

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