Im falschen Film – beim Yoga

In Cottbus habe ich beim Unisport Yoga gemacht. Mr. B.K. (http://ber1.wordpress.com/) war anfangs auch dabei, bekam dann aber Nackenprobleme. Jedenfalls war ich ganz begeistert. Da gab es wider Erwarten kein Ommmmm, keine Plätschermusik und keine merkwürdigen Gesänge, sondern nur Atmung und Muskeldehnung. Fand ich echt gut.

Dann habe ich mich in Whv auch zum Yoga angemeldet und war gestern zum ersten Mal da. Wie gewohnt ging es mit Entspannung los, und plötzlich ist es passiert: Die Leiterin (in Indien ausgebildete Yoga-Lehrerin mit der zarten Stimme einer Dame aus dem 19. Jahrhundert) emittierte ein tiefes sonores Ommmmm, und alle ommmmten mit. Wo war ich da nur wieder hingeraten? Dann wurden Gedichte in einer unbekannten Sprache rezitiert. Schließlich legten wir uns an eine Wand, die Beine nach oben, den Rücken durch eine Unterlage zum Gefälle positioniert, so dass alles Blut in den Kopf stieg, die Arme zur Seite. Musik ertönte: Geigenzupfen unterlegt von Meeresrauschen und Möwengeschrei! Und wie das Blut so in meinen Kopf sickerte, meine Beine kalt wurden und sich in meiner Lunge erste Kreuzigungserscheinungen breit machten, wurde mir eins klar:

Da gehe ich nie wieder hin!

Gruß, Scheilo

Eine Antwort to “Im falschen Film – beim Yoga”

  1. Bernie Says:

    Wie zart sind denn die Stimmen von Damen aus dem 19. Jahrhundert? Ansonsten: Mein Beileid! So ist das halt im Westen! 😉

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