Event: Wochenende an der Jade

So, neulich war es endlich soweit. Das große Wochenende an der Jade hat ganz Wilhelmshaven in Aufruhr versetzt. Laut Einwohnerschaft das beste Wochenende des Jahres, da durfte man gespannt sein.

Da der Gigolo sich mal wieder auf Lehrgängen herumtrieb, kam die Cottbuser Kartenprominenz zu Besuch. Nicht-Frittenbuden-Inhaber und Computerfachmann für alle Fälle B.K. nebst Herzdame P.H. reisten mit dem Fehrmann und Frau Friddrisch an. Ich hatte ja so meine Bedenken, da das Wetter in den letzten Tagen doch bardzo norddeutsch war, und es wäre schon ziemlich blöd gewesen, wenn der Besuch nach 600 km Fahrt lediglich den Regen aus einem unserer Fenster hätte genießen können. Aber es klappt doch immer wieder. Wenn man gutes Wetter braucht, dann kommt es auch (Ausnahme: 21.6., da regnet es wirklich immer).

Und so marschierten wir vom Bahnhof ins Marinearsenal, wo wir sogar die passende Fregatte „Brandenburg“ von außen und innen bewundern konnten. Daneben gab es Musik jeglicher Richtung, und zum ersten Mal wurde mir klar, was Dieter Bohlen immer meint, wenn er sagt, man müsse nicht nur die Töne treffen, sondern auch Gefühl in der Stimme haben. Ein Gang über die 100jährge Kaiser-Wilhelm-Brücke durfte natürlich nicht fehlen. Und dann der Schock: „Bitte verlassen Sie die Brücke, sie wird in Kürze geöffnet.“ Häh? Geöffnet? Das wusste ich ja gar nicht! Jedenfalls durfte ich erfahren, dass die Brücke in der Mitte geteilt ist und die Pfeiler bei Bedarf auseinander schwingen. Und da gerade ein beachtlicher Viermaster („Ick heff mol in Hamborg…“) nebst zwei Schleppern einschwebte, musste die Brücke natürlich weg. Was für ein Schauspiel! Stichwort Schauspiel: Laut Hobby-Seebär Fehrmann hat dieses Schiff schon eine Hollywood-Karriere hinter sich.

Dann ging es weiter Richtung Bontekai, wo wir uns nach einer Fahrt im Riesenrad und diversen Schnörzeleien für den Magen auf den Deich mit Blick auf die Hauptbühne gehauen haben. Danach noch einmal an den Südstrand, wo sich sogar das Meer die Ehre gegeben hat. Und wie wir da so eisessend saßen, kam ein Jungesell(inn)enabschied vorbei. Die Männer mit dem Bräutigam, die Frauen mit der Dame. Und ich kenne ja eigentlich nur eine Person in Whv, nämlich Claudia F. aus Stuhr. Die war besagte Braut! Ein paar Leute vom Gefolge kannte ich auch, so dass man sich gleich ganz heimisch gefühlt hat. Ich ließ mich sogar zu einem „An der Nordseeküste“ hinreißen!  Dann sind wir noch durchs Hexendorf gelatscht und haben uns wieder in Richtung Butze mit Pizza im Gepäck aufgemacht.

Was niemand für möglich gehalten hätte: Am Ende des Tages hatten wir doch viel Sonne bekommen, so dass ich zwei Tage lang knallrot und schön warm im Gesicht war. Sogar ein paar weiße Truckerfalten zeichneten sich um meine Augen herum ab – man wird halt nicht jünger ! 🙂

Am Sonntag waren wir noch einmal kurz am richtigen Strand, und die Betonung liegt hier auf „kurz“, denn da holte uns doch das norddeutsche Wetter wieder ein. Trotzdem sind wir uns alle einig: Das war ein klasse Wochenende! Nochmals riesigen Dank an die Brandenburger und Hauptstädter für den Besuch! Man fühlte sich so gar nicht Brandenburg…

 Die Scheil

 P.S.: Fotos aus der Kamera des B.K. findet Ihr in Bernies Kommentar unten.

Eine Antwort to “Event: Wochenende an der Jade”

  1. Bernie Says:

    Hier gibt es ein paar Fotos!

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