Archive for the ‘Harry Potter’ Category

Harry Potter VII: Kapitel 28 – Ende

August 9, 2007

Leute, ich bin durch! Was habe ich gelitten – immerhin hat man mit den Figuren ja die letzten Jahre verbracht.

Also, wie geht’s aus? Natürlich irgendwie gut, aber der Reihe nach.

Der letzte Horkrux liegt in Hogwarts versteckt. Also müssen die drei da hin. Sie apparieren nach Hogsmeade und werden mal wieder um ein Haar geschnappt. Dieses Mal rettet Aberforth Dumbledore, der Bruder von Albus, sie, der auch Dobby geschickt hatte. Er hat einen versteckten Weg in die Schule, den man sofort ausprobiert. Der Gang endet im Raum der Wünsche, der momentan jede Menge Outlaws beherbergt, unter ihnen Neville Longbottom, der nun nach Harrys Verschwinden zu einer Art Held zweiter Klasse geworden ist.

Harry hat aber keine Zeit für Nostalgie und macht sich sogleich auf die Suche nach dem Diadem der Rowina Ravenclaw. Natürlich werden sie auch hier wieder fast geschnappt, können aber ein paar missgünstige Lehrer überwältigen und ausschalten. Daraufhin informiert Prof. McGonagall die übrigen „guten“ Lehrer, und eine Revolte startet, in deren Verlauf Schulleiter Snape das Weite sucht und auch findet.

Der Kampf um Hogwarts bricht los. Die Todesser bieten alles auf, was sie irgendwie aktivieren können: sich selbst, Riesen, Spinnen, Dementoren, das übliche halt. Durch den Geheimgang findet auch der Rest von Dumbledores Armee sowie der Orden des Phönix ins Schloss. Ziemlich bescheuert, dass Tonks und Lupin sich ins Gewühl werfen, haben doch beide einen ganz kleinen Sohn zuhause, dessen Pate ausgerechnet Harry ist. Wenn das kein schlechtes Omen ist…

Harry hat eine Eingebung: Das Diadem hat er doch schon mal im Raum der Wünsche gesehen! Damals brauchte er den Raum als Versteck, und es war schon jede Menge Zeug drin. Und tatsächlich: Das Diadem ist da! Leider auch Malfoy, Crabbe und Goyle, die Harry ans Leder wollen. Ein Feuer bricht aus, und Crabbe verbrennt doch tatsächlich. So ein Tod in einem Jugendbuch! Unsere drei retten – heldenhaft, wie sie sind – die beiden übrigen Idioten, und das Feuer zerstört den Horkrux. Kurze Frage am Rande: Wie konnte Voldemort ernsthaft davon ausgehen, dass nie jemand diesen speziellen Raum der Wünsche betreten würde? Schließlich war da schon uraltes Zeug drin.

Derweil brodelt die Schlacht, und sie fordert ein Todesopfer, mit dem ich im Leben nicht gerechnet hätte. Fred is dead! Ein Zwilling allein, das kann doch nicht sein! Zumindest ist Percy in den Schoß der Familie zurückgekehrt, also hat man zahlenmäßig quasi keinen Verlust.

Zwischenzeitlich sitzt Voldemort in der Heulenden Hütte und hält mit Snape eine Audienz, in deren Verlauf Snape der Schlage zum Töten vorgeworfen wird. Harry ist unbemerkter Zeuge dieser Szene und hält Snapes letzte Gedanken und Erinnerungen fest, um sie dann in Dumbledores Denkarium auszuwerten. Und dabei tritt erstaunliches zutage: Snape war auf ewig in Lily Potter verliebt. Er hat sogar Voldemort damals gebeten, sie zu verschonen. Als das nichts wurde, hat Dumbledore ihn überzeugt, ein wachendes Auge über Harry zu haben, quasi im Gedenken an Lily. Als Dumbledore dann letztes Jahr den Horkrux-Ring zerstört hat, ist er von einem Fluch befallen worden, weshalb er nicht mehr lange zu leben hatte. Als er dann erfuhr, dass Draco Malfoy auf seine Tötung angesetzt worden war, überredete er Snape, es für Draco zu tun. Schließlich müsse er ja eh sterben. Es stellt sich heraus, dass Snape den unbekannten Patronus geschickt und das Schwert platziert hat sowie dass er auf Dumbledores Geheiß Harrys Abreise aus Privat Drive 4 verraten hat. Und dann erfährt Harry noch folgendes kleine Detail: Als er von 16 Jahren Voldemort ohne es zu wissen fast getötet hat, entstand ein siebenter Horkrux: Ein Teil von Voldemorts Seele ging auf Harry über. Folglich kann er nur dann wirklich getötet werden, wenn Harry stirbt. Tolle Aussichten.

Feuerpause. Voldemort stellt ein Ultimatum. Harry soll sich stellen, und der Rest wird verschont. Harry ist völlig resigniert und stellt sich tatsächlich. Voldemort schießt den Todesfluch auf ihn ab. Plötzlich sieht Harry sich in einer Art Himmel und spricht mit Dumbledore. Wie am Ende jedes Buches wird es jetzt etwas wirr. Zusammenfassend: Der siebente Horkrux ist durch den Fluch zerstört worden, aber Harrys Seele ist noch intakt. Er beschließt, nicht zu sterben, sondern zurückzukehren und zu kämpfen. Go Harry! Nagini hat zwischenzeitlich auch das Zeitliche gesegnet, so dass Voldemort nur noch die Seele in seinem Körper hat.

Harry stellt sich tot und nutzt dann einen Überraschungseffekt. Es kommt zum finalen Kampf zwischen ihm und Voldemort. Voldemort kämpft mit dem unbesiegbaren Zauberstab. Es stellt sich aber heraus, dass er ihn nicht richtig bedienen kann, weil er eigentlich Harry gehören müsste. Als Voldemort den Todesfluch ausspricht, richtet sich der Zauberstab gegen ihn, und er beißt ins Gras. Alle freuen sich, und fast alles ist gut. Von Harrys Freunden haben Fred, Tonks und Lupin die Schlacht nicht überlebt. Kingsley wird Zaubereiminister.

Harry hat die Fresse voll vom Unfrieden und beschließt, die drei Reliquien nicht zu nutzen.

19 Jahre später ist er mit Ginny verheiratet, Ron mit Hermine. Letztere haben zwei Kinder, die Potters drei: James, Albus Severus und die kleine Lily. Wieso keinen Fred? Man sieht sich am Bahnhof King’s Cross, wo die Kinder zum Hogwarts Express gebracht werden, und alles ist wie früher. Dieses letzte Kapitel ist irgendwie merkwürdig. Es fällt einem doch schwer, sich Harry & Co. als Erwachsene vorzustellen. Außerdem habe ich den Eindruck, dass Ginny genauso schrullig geworden ist wie ihre Mutter. Aber mit diesem Abschluss hat J.K. Rowling natürlich alle Spekulationen über einen achten Band verhindert und die Sache zu einem klaren Ende geführt.

Fazit: Das beste der sieben Bücher! Und danke, dass er noch lebt!

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Harry Potter VII: Kapitel 19 – 27

August 8, 2007

Leute, das Buch ist gut! Gerade Band V fand ich etwas inhaltsleer, aber selbst, wenn jetzt nichts mehr passiert, bin ich zufrieden.

Auf wundersame Weise finden Ron, Harry und Hermine wieder zusammen. Ein unbekannter Patronus wies den Weg. Ron stellt sich als wahrer Gryffindor heraus und rettet Harry vor dem Ertrinken und sichert ganz nebenbei noch das echte Schwert des Godric Gryffindor und zerstört verstört den Horkrux im Medaillon. Hermine schmollt noch etwas, weil Ron sie einfach hat sitzen gelassen, aber auch das legt sich wieder. Die spannende Frage: Wessen Patronus kam da um die Ecke? Ich habe keine Ahnung.

Luna Lovegoods Vater mit dem wundervollen Vornamen Xenophilius erzählt unseren drei tapferen Kriegern die Mär von den drei Brüdern, die die drei „Deathly Hallows“ von Gevatter Tod persönlich ausgehändigt bekommen haben sollen. Ich übersetze das mal frei mit „drei Reliquien“. Dabei handelt es sich laut dem Märchen um einen unbesiegbaren Zauberstab, einen Tote erweckenden Stein und einen super-duper-Tarnumhang. Das Kuriose: Dumbledore hat Hermine ein Märchenbuch mit eben jeder Geschichte drin vermacht. Harry ist nun der Meinung, er sei im Besitz des super-duper-Tarnumhangs, und der Rest müsse ja auch irgendwo sein. Entsprechend der Geschichte kann derjenige, der alle drei Dinge vereinigt, den Tod besiegen. Leider hat der Mann mit dem charmanten Vornamen die drei Helden verraten, und um ein Haar werden sie von Todessern geschnappt. Die arme Luna ist seit Wochen verschwunden, und der Papa wollte sie so zurück bekommen. Hatter mit Zitronen gehandelt!

Die Sache mit den drei Reliquien lässt Harry keine Ruhe. Er ist fest davon überzeugt, dass sie tatsächlich existieren und ist sich seiner Prioritäten nicht mehr sicher – Horkruxe oder Reliquien? Als dann auch noch zumindest die Existenz des allmächtigen Zauberstabes von Mr. Ollivander bestätigt wird, dreht Harry vollends durch. Er hält die Familie Peverell für die Wiege der drei Brüder und wähnt sich als Nachfahre des Bruders, der den super-duper-Tarnumhang hatte. Schließlich hat Harry ihn von seinem Vater geerbt, und er könnte ihn doch auch aus der Familie haben. Dabei lässt er ein Detail außer acht: Voldemort ist nachweislich mit einem der Brüder verwandt, was bedeuten würde, dass Harry und er gemeinsame Vorfahren hätten.

Voldemort ist sich für nichts zu schade. Ganz offensichtlich auf der Suche nach dem allmächtigen Zauberstab öffnet er Dumbledores Grab und entnimmt etwas, was er dafür hält. Ich glaube allerdings, dass er da einem Irrtum aufgesessen ist. So etwas wertvolles würde Dumbledore doch nicht mit ins Grab nehmen, zumal Harry im Leben nicht an den Sarg gegangen wäre. Ich vermute vielmehr, dass Harry noch den tollen Stab finden und mit ihm Horkruxe zerstören wird.

Mr. Ollivander treffen sie übrigens im Keller der Familie Malfoy. Durch eine Unachtsamkeit von Harrys Seite werden unsere drei nämlich von keinem geringeren als dem fiesen Werwolf Fenrir Greyback und seinen Schergen gefangen. In dem Haus spielen sich dann schreckliche Szenen ab: Bellatrix Lestrange ist überzeugt, die drei seien in ihrem Verlies bei Gringott’s gewesen und dreht deshalb völlig am Rad. Harry kombiniert: Darin könnte ein Horkrux versteckt sein! Hermine wird gefoltert. Wurmschwanz taucht auf und erweist Harry einen kurzen Moment der Gnade, was nicht unbestraft bleibt: Seine silberne Hand, die er einst von Voldemort erhielt, wendet sich gegen ihn und erwürgt ihn kurzerhand. Harry braucht Hilfe, denkt an Dumbledore und *crack* taucht Uns Dobby auf! Der Hauself rettet alle Gefangenen, unter ihnen auch Luna, wird auf der spektakulären Flucht aber leider getötet. Sehr traurig, ich hatte plötzlich was im Auge 😦 … In Folge dieser Flucht fallen die Malfoys und Bellatrix bei dem Unnennbaren in Misskredit und werden unter Hausarrest gestellt.

Unsere drei aber machen sich auf den Weg in Bellatrix‘ Verlies bei Gringott’s, um dort nach einem Horkrux zu suchen. Und tatsächlich finden sie den Hufflepuff-Becher, von dem Dumbledore gesprochen hat, müssen allerdings das Schwert zurücklassen. Mal wieder müssen sie flüchten und nutzen dieses Mal einen Wachdrachen dazu, der sich freut, mal raus zu kommen. Voldemort erfährt vom Diebstahl des Horkruxes und läuft fast Amok, als ihm bewusst wird, dass Harry womöglich über seine ganze Seelenspalterei Bescheid weiß und ihm ein Schnippchen schlagen will. Also macht er sich auf den Weg, um alles seine Verstecke zu überprüfen. Das sicherste befindet sich in Hogwarts!

 Fortsetzung folgt.

Harry Potter VII: Kapitel 13 – 18

August 7, 2007

Das Elend nimmt seinen Lauf. Das ganze Zaubereiministerium ist infiltriert, Muggle-Geborene haben nix mehr zu lachen. Erinnert alles sehr an das Dritte Reich. Ächtung von Mischehen und Pauschalverdächtigungen, die der Betreffende von Gericht kaum ausräumen kann, weil man ihn einfach nicht zu Wort kommen lässt. Harry, Ron und Hermine haben sich mittels Vielsafttranks in das Ministerium eingeschlichen, was nicht einfach war, zumal Harry Potter nun offiziell der Staatsfeind Nr. 1 ist. Sogleich werden sie damit konfrontiert, was es heißt, ins Visier der Mächtigen zu geraten. Auf geradezu haarsträubende Weise gelingt es ihnen, Umbridge den Horkrux abzunehmen, werden auf der Flucht aber fast erwischt und müssen Grimmauld Place als Herberge aufgeben, da es nun dort nicht mehr sicher ist.

Harry hat wieder Visionen. Der arme Gregorovitch, den man bisher gar nicht kannte, muss dran glauben. Ihm ist etwas ungeheuer wichtiges geklaut worden, was der, dessen Name nicht genannt werden soll, unbedingt haben will. Hary hat den Dieb zwar in der Vision gesehen, kennt ihn aber nicht. Ich war zuerst der Meinung, es könnte Dumbledores Bruder gewesen sein, doch nun scheint es, als sei es der böse Grindelwald gewesen.

Snape ist gefoppt worden. Das Gryffindor-Schwert befindet sich nicht in seinem Büro, sondern ist von Dumbledore durch eine Kopie vertauscht worden, was Snape wohl nicht weiß. Mit dem echten Schwert kann man Horkruxe zerstören, also machen sich unsere drei tapferen Krieger auf die Suche danach in Godric’s Hollow, wo sowohl Dumledore und Harry als auch Gryffindor persönlich geboren wurden. Leider kommt es vorher noch zu einem Zerwürfnis mit Ron, der daraufhin seine Sachen packt und verschwindet. Ob er wohl das Geschenk von Dumbledore mitgenommen hat? Das wird Harry doch noch brauchen! Naja, Ron wird so oder so irgendwann wieder auftauchen, und alles wird wieder gut.

In Godric’s Hollow muss Harry feststellen, dass er auch dort eine kleine Berühmtheit samt Standbild ist. Er findet das Grab seiner Eltern und trifft Bathilda Bagshot, von der er sich Informationen über das Schwert und Dumbledore erhofft. Dann geht plötzlich alles drunter und drüber. Bathilda ist nicht Bathilda, sondern die getarnte Schlage Nagini. Es kommt zu einem gefährlichen Kampf zwischen Harry und ihr, er wird gebissen, kann letztendlich aber mit Hermines Hilfe fliehen. Wie schade, dass sie das Schwert nicht hatten. Schließlich steht Nagini ja auch im Verdacht, ein Horkrux zu sein. Auf der Flucht wird Harrys Zauberstab zerstört, so dass er nun ohne dasteht. Der Staatsfeind Nr. 1 kann ja nicht einfach in einen Laden gehen und einen neuen kaufen.

Was mich schon länger irritiert: Der Aufrufezauber „Accio“ funktioniert doch nur, wenn man weiß, wo etwas ist. Wie konnte Hermine dann die Bücher aus Dumbledores Büro bekommen, bei denen sie doch höchstens eine leise Ahnung hatte, dass sie dort sein würden?

Forsetzung folgt.

Harry Potter VII: Kapitel 6 – 12

August 3, 2007

Holla, es geht zur Sache!

Ich fand es schon etwas übertrieben, ein ganzes Kapitel nach dem schlafanzugtragenden Ghoul zu benennen, aber so kommt auch diese Gestalt zu ihren 15 Minuten Ruhm. Was ich nicht ganz verstehe: Hermine erzählt doch, sie habe die Erinnerung ihrer Eltern verändert, so dass sich diese nicht an sie erinnern. Später, als sie in der Londoner Spelunke auf die Totesser treffen, behauptet sie, so einen Zauber noch nie durchgeführt zu haben. Was ist das, Schlamperei von J.K. Rowling oder schlechte Sprachkenntnisse bei mir?

Dumbledore vererbt seltsames Zeug, hätte man von ihm aber auch nicht anders erwartet. Man darf gespannt sein, was die drei mit diesen Sachen anfangen sollen. Toll: der mit dem Mund zu öffnende Schnatz (bzw. nicht). Klasse Verbindung zwischen Band 1 und 7!

Das Hochzeitskapitel hätte ich mir etwas stärker ausgeschmückt vorgestellt. Jaja, auch Frau Rowling kommt irgendwann an ihre Grenzen. Was ist jetzt eigentlich mit Bill, der doch im letzten Buch von einem Werwolf angefallen wurde? Ist er jetzt auch einer? Und warum klebt sich George nicht einfach ein Gummiohr über sein fehlendes? Dieses Loch im Kopf macht doch echt nix her. Der Überfall der Totesser schlug dann den Bogen zurück zur Quidditch-Weltmeisterschaft.

Was ist das mit Dumbledore und seiner Vergangenheit? Ich mutmaße mal, dass er früher tatsächlich anders drauf war und erst im Laufe der Jahre zu einem Freund der Minderheiten wurde (Schindler lässt grüßen). Vielleicht hat er deshalb auch so viel Verständnis für Snape. Thema Snape: Schulleiter! Damit ist für mich klar, dass Hogwarts in diesem Band noch Schauplatz eines Kampfes, vielleicht sogar des Showdowns, sein muss. Übrigens glaube ich, dass er nie Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste gewesen ist, weil er in dem Fach durchgefallen ist!

Kurze Unterbrechung, ich muss zu meinen Spare Ribs.

So, wieder da. Kreacher taucht tatsächlich wieder auf und ist zahm wie ein Lämmchen. Wer hätte gedacht, dass Sirius‘ Bruder den Horkrux gestohlen hat? Die Anti-Snape-Zauber im Grimmault Place muten doch leider ein bißchen geisterbahnmäßig an. Das kann Frau Rowling doch eigentlich besser! Mittlerweile bin ich mir fast sicher, dass Mad Eye Moody noch lebt. Vielleicht ist er der Überläufer!

Die Wiederkehr der Dolores Umbridge, ich bin begeistert!

Harry nimmt den Mund ganz schön voll, seit er offiziell erwachsen ist. Den armen Lupin hätte er doch wirklich nicht so fertig machen müssen.

Ansonsten geschieht das, was sich schon in den letzten Büchern ankündigte: Es entsteht eine Mischung aus dem Dritten Reich und dem Ku-Klux-Klan. Ich sage nur: Rassengesetze…

Fortsetzung folgt.

Harry Potter VII: Kapitel 1 bis 5

August 1, 2007

So, gestern habe ich also endlich den letzten Potter erstanden und bis jetzt die ersten fünf Kapitel gelesen.

ACHTUNG, es folgt eine Inhaltsangabe!

Harry sitzt also mal wieder bei den Dursleys, aber der endlich letzte Abschied naht. Und an dieser Stelle verblüfft Dudley den Leser wohl zum ersten Mal: Es fällt ihm doch tatsächlich schwer, Harry zu verlassen beziehungsweise ihn gehen zu lassen. Im Zuge der Dementorengeschichte aus Band V hat „Big D.“ eine gewisse Zuneigung für Harry entwickelt.

Naja. Für Harry geht es mit einer dreizehnköpfigen Truppe aus Privat Drive Nr. 4 weg. Einige Auroren und seine Freunde haben sich zusammengeschlossen, um ihn wohlbehalten aus dem Haus zu bekommen. Denn: Harry wird bald 17 und damit volljährig, und ab diesem Moment hält der Schutz seiner ermordeten Mutter nicht mehr. Außerdem ist der Schutz weg, wenn Harry das Haus endgültig verlässt. Allerdings glaube ich, dass das bisher immer mit einem Zauber von Dumbledore und nicht von Lilly Potter begründet wurde. Weiß das jemand genau?

Jedenfalls kommt der Vielsafttrank mal wieder zum Einsatz, und sechs der 13 verwandeln sich in Harrys, um die Totesser zu verwirren, die mutmaßlich versuchen werden, Harry einzufangen. Die Sache ist höchst gefährlich, und da frage ich mich doch, warum man da Schüler wie Ron und Hermine mitgehen lässt. Besteht der Orden des Phönix wirklich nur aus ein paar Erwachsenen und genauso vielen Halbwüchsigen? Na dann gute Nacht.

Severus Snape hatte dem dunklen Lord gesteckt, in welcher Nacht Harry das Dursley-Haus verlassen würde. Woher er das weiß, ist noch unklar. Meine These, er sei in Wirklichkeit ein Spion der guten Seite, gerät damit natürlich ins Wanken, aber ich halte vorerst noch daran fest. Der Orden bekommt mit, dass er verraten worden ist. Man fragt sich nur, von wem. Ich tippe hier auf Kingsley. Warum lässt er den Premierminister allein? Warum unterstellt er jedem, der Verräter zu sein, wird aber selber von niemandem getestet?

Ich trauere um Hedwig, das erste bekannte Opfer dieses Bandes. Mad-Eye war ja schon ziemlich mitgenommen, und einen Tod im Kampf fand er bestimmt auch gut. Allerdings glaube ich erst, dass er tot ist, wenn man seine Leiche gefunden hat. George hat ein Ohr verloren. Ob sein Zwilling sich jetzt auch eines abschlägt?

Fragen über Fragen, auf die es vorläufig keine Antwort gibt. Aber dafür jede Menge Spannung schon auf den ersten 70 Seiten!

Fortsetzung folgt.

Prognosen für Harry Potter VII

Juli 20, 2007

So, morgen ist es soweit. Die Septologie um den kleinen Zauberlehrling geht zuende, und dann haben wir auch wieder alle unsere Ruhe. Bevor das Buch rauskommt, möchte ich noch kurz verkünden, wie ich es mir vorstelle. Und, um es gleich vorweg zu nehmen: Sollte dieses Mal wieder jemand (CARMEN!) das Ende verraten, bevor es gelesen wurde, dann werde ich wirklich ungemütlich. Ungefähr so, wie letztes Jahr, als mein Urlaub zwischenzeitlich gestrichen wurde. 😐

Also, ich denke, das Buch wird sicher mal wieder sehr lang sein. Die Seitenzahl dürfte ja bekannt sein, aber ich kenne die Ausmaße des Buches nicht. Harry hat im sechsten Band angekündigt, die Schule zu schmeißen, um sich ganz der Jagd nach dem, dessen Namen nicht genannt werden darf, hinzugeben. Und er hat auch ein ganz schönes Pensum vor sich, so dass für Wahrsagen und Quidditch keine Zeit bleiben dürfte. Natürlich werden auch Ron und Hermine nicht mehr zur Schule gehen.

Trotz der Begebenheiten im 6. Band glaube ich, dass Severus Snape sich als ein Guter entpuppen wird. Irgendwas muss noch mit ihm sein. Schließlich hat Dumbledore ihm immer blind vertraut, aber nie eine schlüssige Begründung dafür gegeben. Mal sehen, was es mit ihm auf sich hat.

Auch denke ich, dass Draco Malfoy zu den Guten überlaufen wird.

Kreacher, der ekelige Hauself, muss noch eine Rolle spielen. Ansonsten wüsste ich nicht, warum er im 5. Film überhaupt aufgetaucht ist.

Die große Frage: Wer wird sterben? Ich tippe auf Mr. Weasley. Und dann soll ja noch eine zweite Figur ins Gras beißen. Auf keinen Fall Ron oder Hermine, schließlich werden die beiden ein Paar. Und Harry selber – ich weiß nicht. Voldemort muss dran glauben, Wurmschwanz natürlich auch, und irgendwie wird zum Schluss alles gut.

So, und wenn ich in ein paar Wochen das Buch durch habe, werden wir mal sehen, was tatsächlich dabei rauskommt. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf den Schinken. Es hat auch seine guten Seiten, wenn man nichts zu tun hat! 🙂

Die Scheil