„Literatur“kritik: Spiel des Schicksals (Barbara Wood)

Warnung, Warnung vor dem Buche!

Dieses Buch (auch bekannt unter den etwas weniger schnulzigen Titel „Das Geheimnis der Pyramiden“) ist wirklich das Allerletzte. Zu meiner Entschuldigung kann ich anführen, dass ich es vor Jahren von einer wohlwollenden Buchladenangestellten geschenkt bekommen habe. Schließlich ist es – warum auch immer – ein absoluter Bestseller.

Ich denke, ein Arztroman oder die Neue Post können nicht schlimmer sein.

Da haben wir eine Krankenschwester, die seit Jahren allein lebt, sich irgendwie zum Chefarzt hingezogen fühlt, sich aber nicht binden will. Zu ihrer Schwester hat sie seit Jahren kaum noch Kontakt. Da ruft diese plötzlich und unerwartet an, redet unverständliches Zeug, und unsere Krankenhausbedienstete macht sich auf die Suche nach der besagten Blutsverwandten. Sie reist von Amerika nach Europa und nach Afrika (oder umgekehrt), wird in eine zwielichtige Sache verwickelt und von Vermutungen geplagt: „Ist meine Schwester etwa kriminell geworden?“ Auf ihrer aufregenden Suche wird sie von einem Amerikaner, den sie zufällig kennengelernt hat, beschützt. Und dann ist da ein zwielichtiger Araber. Nachdem sie eine leidenschaftliche Nacht mit ihrem Landsmann verbracht hat, entpuppt er sich urplötzlich als Bösewicht, und der Araber ist natürlich eigentlich ein Guter, in dem sie durch die Irrungen und Wirrungen dieser Schmonzette ihren Partner für’s Leben entdeckt.

Ich habe mich selten so sehr über ein Buch geärgert. Dass die Hauptdarstellerin die Charaktere der beiden Männer falsch einschätzt, ist von Anfang an ziemlich offensichtlich. Keine Überraschungen, alles recht vorhersehbar.

Tipp: Finger weg!

Die Scheil

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