Filmbesprechung: Der Krieg des Charlie Wilson

Ich bin kein Fan von Tom Hanks, aber man kommt ja nicht an ihm vorbei. Ich bin auch kein Fan von Julia Roberts, aber an der kommt man in der letzten Zeit ganz gut vorbei. Im Film „Der Krieg des Charlie Wilson“ sind beide dabei und zu meiner großen Freude in Rollen, die sie noch nie gespielt haben. Julia Roberts als Charity-Lady mittleren Alters nebst blondem Vogelnestschopf, Tom Hanks als Lebemann, der (fast) nichts auslässt.

Jedenfalls ist Charlie Wilson Abgeordneter, und als er Anfang der 1980er erfährt, was in Afghanistan los ist, beschließt er, dass er was tun muss. Also zieht er an sämtlichen Strippen, die er so kennt und bildet eine geheime Allianz der UdSSR-Feinde, um so die Afghanen zu unterstützen. Das Ende ist bekannt.

Fast die Hälfte des Films handelt von seinen Koalitionsbemühungen, dann geht auf einmal alles ganz schnell, die Russen werden quasi im Handumdrehen besiegt, und nebenbei wird noch eine für die Handlung völlig belanglose Drogenaffaire abgefrühstückt. Zum Schluss des Films bleibt eher in einem Nebensatz nur die Ernenntnis, dass man das kaputte Land eigentlich nicht sich selbst überlassen sollte, dass aber nun niemand mehr gewillt ist, auch nur einen müden Dollar dort einzusetzen.

Ich würde mal sagen: naja, geht so. Nicht der beste Film des Jahrhunderts, kann man aber trotzdem ansehen. Die DVD tut’s aber auch.

Gruß, die Scheil

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