Archive for Februar 2008

Filmbesprechung: Der Krieg des Charlie Wilson

Februar 23, 2008

Ich bin kein Fan von Tom Hanks, aber man kommt ja nicht an ihm vorbei. Ich bin auch kein Fan von Julia Roberts, aber an der kommt man in der letzten Zeit ganz gut vorbei. Im Film „Der Krieg des Charlie Wilson“ sind beide dabei und zu meiner großen Freude in Rollen, die sie noch nie gespielt haben. Julia Roberts als Charity-Lady mittleren Alters nebst blondem Vogelnestschopf, Tom Hanks als Lebemann, der (fast) nichts auslässt.

Jedenfalls ist Charlie Wilson Abgeordneter, und als er Anfang der 1980er erfährt, was in Afghanistan los ist, beschließt er, dass er was tun muss. Also zieht er an sämtlichen Strippen, die er so kennt und bildet eine geheime Allianz der UdSSR-Feinde, um so die Afghanen zu unterstützen. Das Ende ist bekannt.

Fast die Hälfte des Films handelt von seinen Koalitionsbemühungen, dann geht auf einmal alles ganz schnell, die Russen werden quasi im Handumdrehen besiegt, und nebenbei wird noch eine für die Handlung völlig belanglose Drogenaffaire abgefrühstückt. Zum Schluss des Films bleibt eher in einem Nebensatz nur die Ernenntnis, dass man das kaputte Land eigentlich nicht sich selbst überlassen sollte, dass aber nun niemand mehr gewillt ist, auch nur einen müden Dollar dort einzusetzen.

Ich würde mal sagen: naja, geht so. Nicht der beste Film des Jahrhunderts, kann man aber trotzdem ansehen. Die DVD tut’s aber auch.

Gruß, die Scheil

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Buchempfehlung: Die drei ??? – Stadt der Vampire

Februar 19, 2008

In meinem Valentinssocken war passend zur Nachricht, dass die drei ??? demnächst wieder per Hörspiel ermitteln, eine der wohl zukünftigen Buchvorlagen. Und ich muss sagen, dass ich mich schon sehr auf die Vertonung von „Die drei ???: Stadt der Vampire“ freue.

Da geistert doch tatsächlich eine große Fledermaus durch etwas, was man in den USA wohl Ortschaft nennt. Leuten wird Blut abgezapft, und unsere drei wackeren Helden nehmen die Jagd nach dem Vampir auf.

Sehr zum Missfallen von Peter „dem Schisser“ Shaw gibt es dann noch Verbindungen nach Rumänien und zu Graf Dracula, die gerade ihm einiges an Selbstbeherrschung abverlangen.

Das Buch ist spannend geschrieben. Da ist Marco Sonnleitner ein guter Wurf gelungen. Seine Bücher schneiden bei den Fans ja öfters nicht so gut ab.

Toll ist auch, dass man bis zum Schluss eigentlich keinen Verdächtigen ausmachen kann, so dass die Lösung des Rätsels auf jeden Fall eine Überraschung sein dürfte.

Einfach mal lesen!

Gruß, die Scheil

Die Rückkehr des Justus Jonas (Drei ???)

Februar 14, 2008

Es ist tatsächlich wahr – es geschehen noch Zeichen und Wunder – never change a winning team!

Die Streithammel Sony/BMG und Europa sind wieder lieb zueinander und teilen sich die Rechte. Ich habe es so verstanden, dass eigentlich alles beim Alten bleibt. Da kann man sich schon fragen, was der ganze Zirkus, mit dem man manchen Fan vergrätzt hat, überhaupt sollte. Wie dem auch sei, es war wohl immer klar, dass am Ende dieses Rechtsstreits nur ein Vergleich stehen konnte, wollte man nicht die eine oder andere Sparte komplett einstampfen.

Bis zum 04. April müssen wir nun noch durchhalten, dann kommen gleich zwei Folgen (121 und 122) in den Handel. Und mittlerweile weiß ich ja auch, dass ich dann nicht zu Promarkt, sondern zu Hertie gehen muss, wenn ich sie am ersten Tag haben will/muss.

Die Dr3i dürften damit wohl Geschichte sein. Aus Jupiter Jones wird wieder Justus Jonas, Peter heißt wieder Shaw, und seitens der Polizei bekommen wir es wieder mit Inspektor Cotta zu tun.

Schöne heile Hörspielwelt!

Heute knutsch‘ ich Euch alle (und das am Valentinstag)!

Die Scheil

Sensation des Jahres: Die drei ??? kommen zurück!

Februar 13, 2008

Freunde der gepflegten Hörspielkultur, das Darben hat ein Ende! Sony/BGM und Europa haben sich geeinigt!

Folge 121 „Die Spur ins Nichts“ wird am 04.04.2008 veröffentlicht!

Morgen dazu mehr, ich muss diese Nachricht erst einmal verdauen… 🙂

Scheilo

Filmbesprechung: Das Vermächtnis des geheimen Buches

Februar 3, 2008

Eines vorweg: Die Filmvorschau macht einen glauben, es ginge in diesem Film vordergründig um das „Buch der Präsidenten“, ein Buch, in dem extra für den jeweils amtierenden US-Präsidenten die Geheimnisse der USA gelüftet werden. Als da wären: Area 51, das Kennedy-Attentat, die Watergate-Affaire und noch so einiges anderes.

Tatsache ist, dass der Film sich lediglich in einem Teil mit diesem Buch beschäftigt. Es geht nämlich um die Frage, wie Lincoln ermordet wurde und wer genau dahinter steckte. Nicolas Cage geht dieser Frage nach, die mit einer Schatzsuche verbunden ist.

Wie „Sakrileg“ spult der Film diverse Lokalitäten ab, an denen immer was los ist. Washington D.C., London, Frankreich, Mount Rushmore. Der Hauptdarsteller schafft es doch tatsächlich, ins Arbeitszimmer von Lisbeth II einzusteigen, ebenso ins Oval Office. Nebenbei nimmt er noch den amerikanischen Präsidenten gefangen, um am Ende des Filmes das Geheimnis um eine sagenumwobene goldene Stadt zu lüften.

Das ganze geht mit viel Action und Witz einher. Außer „Sakrileg“ waren sicher auch „Indiana Jones“ und „Die Mumie“ Vorbilder für den Film.

Alles in allem ein Film, den man sich durchaus mal geben kann und der einen zwei Stunden lang richtig gut unterhält, der aber sicher nicht allzu lange im Gedächtnis bleiben wird.

Die Scheil