Reisebericht: USA – Teil V: „If you’re going to…“ (San Francisco)

Aus dem Yosemite-Nationalpark ging es dann über einen kleinen Umweg wegen eines Erdrutsches (da fährt man dann auch gerne wieder weg) nach San Francisco. Wir waren ja aus privatem Anlass da, aber dem soll ein eigener Eintrag gewidmet werden. Wenn man über eine der Brücken in die Stadt fährt, ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Kurz vor der Brücke fächert sich der Highway auf ca. 10 Spuren auf, von denen jede zu einem kleinen Mauthäuschen führt. Da muss man aufpassen, dass man nicht aus Versehen an ein Häuschen für Dauerkartenbesitzer gerät. Und direkt danach werden die Spuren wieder zusammen geführt, also: Augen auf!

Wir waren insgesamt drei Nächte in San Francisco und haben im Best Western Americania gewohnt. Das Hotel ist sehr schön, und man kann umsonst ins Internet. Leider liegt es in unmittelbarer Nähe zum angeblich gefährlichen Viertel der Stadt, aber das Hotel bietet auch einen Shuttle-Bus in die Stadt an, so dass man da nicht unbedingt durch muss, wenn man Angst hat, ausgeraubt zu werden. Wir sind viermal durchgelatscht und haben es gut überstanden.

San Francisco hat sich uns von seiner besten Seite gezeigt. Bösen Zungen zufolge liegt die Golden Gate Bridge ja geschätzte 503 Tage pro Jahr im Nebel, aber wir hatten jeden Tag klare Sicht! Die Stadt ist wohl für amerikanische Verhältnisse eher untypisch, da sie nicht allein zweckmäßig aufgebaut ist. Die hügeligen Straßen können einem schon ganz schön zusetzen, da kann man mal locker die doppelte Zeit für einen Marsch veranschlagen, wenn man nicht mit dem Cable Car zu gesalzenen Preisen und mit wenig Komfort fahren will. San Francisco hat ein ganz eigenes Flair, und am Fisherman’s Wharf kann man wunderbar abhängen, eine Seelöwenkolonie (!) beim Rumschreien bewundern und eine Bootstour zwischen Brücke und Alcatraz machen.

Die drei ??? haben Recht: Beim „grünen Geist“ wird ja mal erwähnt, dass man in San Francisco wohl das beste chinesische Essen außerhalb Chinas bekommen würde – kann ich nur bestätigen (ohne je in China gewesen zu sein)! In Chinatown gibt es ein Lokal mit einem Michelin-Stern, da standen die Leute bis auf die Straße Schlange. Wir sind dann nur ein Haus weiter gegangen, waren fast die einzigen Gäste und hatten ein klasse Menü!

Shopping ist auch ein Thema. Es gibt die Riesenmall „Nordstrom“, in der man schon ein paar Stunden verbringen muss, wenn man alles abgrasen will. Daneben habe ich mir mal „Saks Fifth Avenue“ angetan, im wahrsten Sinne der Wortes. Unglaublich scheußliche Klamotten zu ebenso unglaublich scheußlichen Preisen. Kann man sich sparen. Aber San Francisco ist wirklich eine Reise wert!

Fortsetzung folgt.

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