Harry Potter VII: Kapitel 19 – 27

Leute, das Buch ist gut! Gerade Band V fand ich etwas inhaltsleer, aber selbst, wenn jetzt nichts mehr passiert, bin ich zufrieden.

Auf wundersame Weise finden Ron, Harry und Hermine wieder zusammen. Ein unbekannter Patronus wies den Weg. Ron stellt sich als wahrer Gryffindor heraus und rettet Harry vor dem Ertrinken und sichert ganz nebenbei noch das echte Schwert des Godric Gryffindor und zerstört verstört den Horkrux im Medaillon. Hermine schmollt noch etwas, weil Ron sie einfach hat sitzen gelassen, aber auch das legt sich wieder. Die spannende Frage: Wessen Patronus kam da um die Ecke? Ich habe keine Ahnung.

Luna Lovegoods Vater mit dem wundervollen Vornamen Xenophilius erzählt unseren drei tapferen Kriegern die Mär von den drei Brüdern, die die drei „Deathly Hallows“ von Gevatter Tod persönlich ausgehändigt bekommen haben sollen. Ich übersetze das mal frei mit „drei Reliquien“. Dabei handelt es sich laut dem Märchen um einen unbesiegbaren Zauberstab, einen Tote erweckenden Stein und einen super-duper-Tarnumhang. Das Kuriose: Dumbledore hat Hermine ein Märchenbuch mit eben jeder Geschichte drin vermacht. Harry ist nun der Meinung, er sei im Besitz des super-duper-Tarnumhangs, und der Rest müsse ja auch irgendwo sein. Entsprechend der Geschichte kann derjenige, der alle drei Dinge vereinigt, den Tod besiegen. Leider hat der Mann mit dem charmanten Vornamen die drei Helden verraten, und um ein Haar werden sie von Todessern geschnappt. Die arme Luna ist seit Wochen verschwunden, und der Papa wollte sie so zurück bekommen. Hatter mit Zitronen gehandelt!

Die Sache mit den drei Reliquien lässt Harry keine Ruhe. Er ist fest davon überzeugt, dass sie tatsächlich existieren und ist sich seiner Prioritäten nicht mehr sicher – Horkruxe oder Reliquien? Als dann auch noch zumindest die Existenz des allmächtigen Zauberstabes von Mr. Ollivander bestätigt wird, dreht Harry vollends durch. Er hält die Familie Peverell für die Wiege der drei Brüder und wähnt sich als Nachfahre des Bruders, der den super-duper-Tarnumhang hatte. Schließlich hat Harry ihn von seinem Vater geerbt, und er könnte ihn doch auch aus der Familie haben. Dabei lässt er ein Detail außer acht: Voldemort ist nachweislich mit einem der Brüder verwandt, was bedeuten würde, dass Harry und er gemeinsame Vorfahren hätten.

Voldemort ist sich für nichts zu schade. Ganz offensichtlich auf der Suche nach dem allmächtigen Zauberstab öffnet er Dumbledores Grab und entnimmt etwas, was er dafür hält. Ich glaube allerdings, dass er da einem Irrtum aufgesessen ist. So etwas wertvolles würde Dumbledore doch nicht mit ins Grab nehmen, zumal Harry im Leben nicht an den Sarg gegangen wäre. Ich vermute vielmehr, dass Harry noch den tollen Stab finden und mit ihm Horkruxe zerstören wird.

Mr. Ollivander treffen sie übrigens im Keller der Familie Malfoy. Durch eine Unachtsamkeit von Harrys Seite werden unsere drei nämlich von keinem geringeren als dem fiesen Werwolf Fenrir Greyback und seinen Schergen gefangen. In dem Haus spielen sich dann schreckliche Szenen ab: Bellatrix Lestrange ist überzeugt, die drei seien in ihrem Verlies bei Gringott’s gewesen und dreht deshalb völlig am Rad. Harry kombiniert: Darin könnte ein Horkrux versteckt sein! Hermine wird gefoltert. Wurmschwanz taucht auf und erweist Harry einen kurzen Moment der Gnade, was nicht unbestraft bleibt: Seine silberne Hand, die er einst von Voldemort erhielt, wendet sich gegen ihn und erwürgt ihn kurzerhand. Harry braucht Hilfe, denkt an Dumbledore und *crack* taucht Uns Dobby auf! Der Hauself rettet alle Gefangenen, unter ihnen auch Luna, wird auf der spektakulären Flucht aber leider getötet. Sehr traurig, ich hatte plötzlich was im Auge 😦 … In Folge dieser Flucht fallen die Malfoys und Bellatrix bei dem Unnennbaren in Misskredit und werden unter Hausarrest gestellt.

Unsere drei aber machen sich auf den Weg in Bellatrix‘ Verlies bei Gringott’s, um dort nach einem Horkrux zu suchen. Und tatsächlich finden sie den Hufflepuff-Becher, von dem Dumbledore gesprochen hat, müssen allerdings das Schwert zurücklassen. Mal wieder müssen sie flüchten und nutzen dieses Mal einen Wachdrachen dazu, der sich freut, mal raus zu kommen. Voldemort erfährt vom Diebstahl des Horkruxes und läuft fast Amok, als ihm bewusst wird, dass Harry womöglich über seine ganze Seelenspalterei Bescheid weiß und ihm ein Schnippchen schlagen will. Also macht er sich auf den Weg, um alles seine Verstecke zu überprüfen. Das sicherste befindet sich in Hogwarts!

 Fortsetzung folgt.

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