Thema der Woche: Faszinosum Kleintransporter

Es ist schon erstaunlich: Da habe ich in diesem Jahrtausend schon 13mal die Adresse gewechselt, bin aber noch nie so richtig mit allem Kram auf einmal und jetzt oder nie umgezogen. Der 14. Umzug brachte die Wende! Und ich will ja nicht sagen, ich hätte gleich gesagt, dass 2,30m Ladefläche ziemlich klein sein würden, aber ich habe es nun einmal (zumindest irgendwann) gesagt. Der Gigolo meinte, diese Transporter wären bestimmt so wie Zelte bei Harry Potter: außen klein, innen riesig. Das Gegenteil war dann auch der Fall. Naja, egal. Bestellt ist bestellt. Da mussten wir nun mit 18 Kisten, 2 Fahrrädern, 2 Friesenbänken, einem Schreibtischstuhl, diversen Pflanzen und ungezählten Möbelbrettern und Kleinkram durch. Und ich weiß nicht, wie, aber irgendwie hat es auch tatsächlich zum größten Teil geklappt. Eine Blume, die ich seit zwei Jahren gerne als Rohrkrepierer bezeichne („geerbt“ von Nicole R.), musste leider draußen bleiben, ebenso die Susi-Bank, was mir wirklich das Herz bricht. Die Frank-Bank haben wir aber schon schön auf unserem neuen Balkon platziert. Und ich habe an diesem Tag auch etwas gelernt: Frank ist bärenstark! Was der alles geschleppt hat! Zum Glück sind wir auch noch den Kühlschrank losgeworden. Allerdings hatte der gerne Unzuverlässigkeit anderer anprangernde Glashaussitzer Prof. Dr. Junior der Bär leider spontan vergessen, dass er uns vor weniger als 24 Stunden versprochen hatte, besagtes Gerät abzunehmen, so dass wir da noch ein paar Telefonate zu führen hatten, da er sich doch tatsächlich auf einen Ausflug begeben hatte! So konnten wir ihm allerdings praktischerweise noch die Susi-Bank in Pflege geben. Und dann konnte es endlich losgehen. Fast. Denn – wenn man nicht alles selber macht – nach meiner zweiten Beteuerung, jetzt sei doch alles aus dem Haus raus, ging der Gigolo noch einmal selbst durch und kam fassungslos mit zwei Schubladen und drei Brettern zurück! Asche auf mein Haupt! Gut, das Zeug passte dann noch irgendwie rein, und als dann die Ladefläche so voll war, dass man keine Bedenken wegen eventueller Rutschschäden haben musste, sagten wir „Tschüßi, Cottbus“ und strichen die Segel. Übrigens keine Woche zu früh: Am nächsten Wochenende wütete das Tief „Lothar“ (was für ein Name!) in Cottbus und erleichterte den neuen Aldi bei B.F. um die Ecke um den Dachstuhl sowie B.K. um diverse funktionierende technische Gerätschaften.
Sechs Stunden später wurden wir – sensationell – von unserem neuen Vermieter mit Gulasch und Spätzle empfangen, nachdem der Gigolo den allergrößten Teil der 18 Kisten usw. in den ersten Stock gebuckelt hatte. Super Frank, hätte ich gewusst, dass Du so stark bist, hätte ich mir beim Kistenpacken nicht so viel Mühe gegeben! 🙂

Die Scheil

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