Archive for Juni 2007

Schocker des Tages: TomTom in der Verwirrung!

Juni 29, 2007

Etwa drei Monate sind TomTom und ich schon zusammen. Offenbar ist der Schmusekurs jetzt vorbei. Letztens fuhr ich mit TomTom von CB nach L, und schon in CB-City ging es los. Ich sollte ständig links abbiegen, und er wollte einfach nicht verstehen, dass ich viel lieber rechts fahren wollte. Dann der Schock mitten auf der Autobahn von CB nach DD: TomTom verlangte wieder, ich solle doch links abbiegen! Mitten auf der Autobahn! Dazu gab er wirre Straßennamen an und dachte wohl, ich würde mit 120 durch eine Ortschaft düsen. Ich habe dann das Ziel zweimal neu eingegeben, aber es hat sich nicht gebessert. Dann, bei DD, wurde er schlagartig wieder klar in der Birne und leitete mich gewohnt zuverlässig zur Adresse in L.

Bisher ist das Problem nicht wieder aufgetaucht. Zu Testzwecken nehme ich TomTom jetzt immer auf längere Fahrt mit. Wenn der Kasten geistesgestört ist, bin ich schwer enttäuscht. Vielleicht hat er aber auch einfach nur versucht, sich mir anzupassen…

Die Scheil

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Thema Buchbesprechung: François Lelord – Hector und die Entdeckung der Zeit

Juni 24, 2007

Hallo liebe Literaturkritiker!

Ich bin ja nicht gerade dafür bekannt, besonders belesen zu sein, aber ich arbeite daran. Immerhin habe ich dieses Jahr schon 2,5 Bücher gelesen, zuletzt diese Hector-Geschichte. Ich bekam das Buch zu meinem Geburtstag verehrt, und ich kann wohl mit Fug und Recht behaupten, noch nie derartiges gelesen zu haben. Im Klartext: Das Buch ist stark philosophisch geprägt. Hector ist Psychotherapeut und hat mit lauter Leuten zu tun, die sich Gedanken über die Zeit machen. Dabei kommt man auch selber ins Grübeln. Wenn es zum Beispiel heißt, man solle sich mal überlegen, wie viele Hunde man bei einer geschätzten Hundelebenszeit von 15 Jahren noch überleben könnte, kommt einem das eigene Leben doch ganz schön kurz vor. Deshalb hat mich das Buch anfangs etwas deprimiert. Hector geht dann auf große Fahrt, um einen Methusalem zu suchen, und dabei kommt er ganz schön rum.

Das Buch ist leserfreundlich in ganz kurze Kapitel gegliedert. Allerdings springt Hector in der zweiten Hälfte ständig zwischen Erinnerungen, Träumen, Phantasie und der Realität, so dass man am Besten alles in einem Schwung lesen sollte, um da ständig durchzusteigen.

Für mich war das Buch mal eine ganz andere Form der Unterhaltung fern ab von Harry Potter und Dan Brown, und ich brauchte etwas, um richtig reinzukommen. Unter dem Strich aber durchaus lesenswert. Regt zum Nachdenken an.

Die Scheil

Kultur: Kahlschlag in der Lindenstraße?

Juni 13, 2007

Hallo zusammen,

ich bin gebeten worden, doch mal was über die beste Serie der Republik zu schreiben. Dass es sich dabei nur um die Lindenstraße handeln kann, muss ich wohl nicht extra erwähnen.

Wenn man sich so die Entwicklungen im letzten Jahr ansieht, dann fällt einem auf, dass sich ziemlich viele Figuren mehr oder weniger aus der Serie verabschiedet haben. Viele Fans hatten schon lange auf eine Entschlackung gepocht, und jetzt ist sie wohl da. Rekapitulieren wir, wen haben wir alles verloren in der letzten Zeit?

* Es ging letztes Jahr im Frühling los mit Jan Günzel, der seine Frau Iffi Zenker-Günzel und damit auch die Lindenstraße verlies, nachdem er erfuhr, dass Antonia „die Termite“ Günzel nicht von ihm, sondern von Momo „der Filzfrisur“ Sperling abstammt.
* Marion Beimer verlies zum wiederholten Mal die Serie, diesmal in Richtung Frankfurt/Oder, um sich davon zu erholen, dass Alex „der Feigling“ Behrend sie vor dem Altar hatte stehen lassen.
* Else Kling starb den lange vorbereiteten und wohlverdienten Serientod.
* Die Kreischerin Urszula „Usch“ Winicki, Irina Winicki und Christian Brenner wanderten spontan für ein Jahr nach Neuseeland aus. Die Formalitäten waren innerhalb weniger Folgen geregelt, und ab ging’s! Mal sehen, wer dann wann tatsächlich wieder kommt.
* Fabian „Prinz Valium“ Feldmann warf die Flinte ins Korn, nachdem Sarah Ziegler mit ihm nicht in die Kiste wollte.
* Felix Vogt-Flöter, HIV-positiver Adoptivsohn von Dr. Carsten Flöter, verabschiedete sich gen Berlin, um dort mit seiner Freundin, die man aus dem Marienhof oder so kennt, glücklich zu sein. Mittlerweile ist er mal wieder aufgetaucht.
* Anna Jenner-Ziegler-Beimer ist seit langer Zeit nur noch ab und zu zu sehen. Momentan weilt sie im fernen Wilna, um dort fremde Kinder zu erziehen. Als ob sie nicht vier eigene hätte, die in der Lindenstraße geblieben sind.
* Roberto Buchstab (*schmacht*) ist nach nur wenigen Monaten in der LiStra seinem Motorrad zum Opfer gefallen. Die Todesfolge „Hörst Du nicht die Glocken“ gehört für mich zu den besten überhaupt.
* Jack „Ihr könnt mich mal“ Aichinger, Robertos letzte Liebe, ist daraufhin mit besagtem Motorrad und Robertos Lebensversicherung durchgebrannt. Man darf gespannt sein, wann die wieder auftaucht.
* Georg „Käthe“ Eschweiler-Flöter ist auf dem Ego-Trip und nach New York zum Schauspielunterricht abgehauen, wollte eigentlich nach ein paar Monaten zurück, verlängert jedoch ständig.
* Dr. Carsten Flöter muss für sieben Wochen in den Entzug, weil ihm die Tabletten zu gut schmecken.
* Rosi Skabowski-Koch ist neulich verstorben. War auch alt genug.
* Gabi Skabowski-Zimmermann-Zenker und Andi Zenker wollen ihre Trauer darüber bei einem längeren Italien-Aufenthalt bekämpfen. Wie die das bezahlen, wo sie gerade die Wohnung gekauft haben, ist mir schleierhaft.
* Mary Dankor-Kling-Sarikakis ist weggemobbt worden. Wurde auch höchste Zeit. Ihren Sohn Nikos Sarikakis hat sie gleich mitgenommen. Sehr gut, haben beide nur genervt.

Bestimmt habe ich noch jemanden vergessen, aber die Liste ist ja schon ziemlich lang. Was bekommen wir als Ersatz?

* einen schottischen Professor, der super Lebensmittel bei Nachbarn leihen kann
* Hanne(lore), den vierten Frühling des Dr. Dressler
* Zorro kommt zurück. Mal sehen, ob er Käthe mitbringt.
* Enzo Buchstab rückt nach dem Tod seines Bruders Roberto näher ins Geschehen.
* Birte Tenge-Wegemann, Praxisvertretung des Flöters mit Haaren auf den Zähnen
* einen neuen Stern am Horizont: Carmen H. (siehe unten!) wird in der Folge am 17.06. in besagte Praxis treten und mit einem bestechenden „Grüß Gott“ die Massen für sich einnehmen!

Daneben stehen vielleicht noch ein paar Trennungen im Hause Beimer an.
* Nina Zöllig-Beimer muss jetzt damit klarkommen, dass ihr Mann Klausi „der Waschlappen“ Beimer ihre Freundin Nastya Scholz-Pashenkow geschwängert hat.
* Helga Wittich-Beimer-Schiller-Beimer hat’s gewusst und ihrem Partner Erich „sagen wir mal“ Schiller nichts gesagt. Der ist jetzt maulig und stellt Ultimaten.

Zustände wie im alten Rom (aber das wollen wir ja sehen)!

Die Scheil

Eine kleine Ergänzung zu Carmen H.: Ich habe festgestellt, dass im Fan-Forum „Heinzi“ über meinen Beitrag und insbesondere über die Person der Carmen H. diskutiert wird. Im Heinzi-Forum sitzen viele eingefleischte Fans mit Rückgrat, für die ich große Sympathien hege und denen ich mich vielleicht auch mal irgendwann anschließen werde. Und aus diesem Grunde kann ich natürlich der Verwirrung um Carmen H. nicht einfach ihren Lauf lassen. Jedenfalls: Bei Carmen H. handelt es sich nicht, wie teilweise im Forum angenommen, um die Schauspielerin Carmen Hentschel, sondern um meine Freundin, der ich zum Geburtstag eine Statistenrolle in der LiStra vermittelt habe und in deren Rahmen besagtes „Grüß Gott“ zum Tragen kam. Quasi als Insider-Gag habe ich das in meinen Beitrag aufgenommen und hätte nie gedacht, dass es zu solchen Spekulationen führen würde! 🙂

Viele Grüße an die Heinzis!

Thema der Woche: Alkohol im Auto

Juni 11, 2007

Hach ja, letzten Samstag hatte ich Major Tom und Pippilotta eine Einladung abgenötigt, so dass wir uns gegen Abend in Richtung Bremerhaven in Bewegung setzten. Als Mitbringsel hatten wir uns für eine Flasche Wilhelmshavener Südstrandbrause, einen Prosecco, entschieden. Der nahm hinter dem Gigolo auf dem Rücksitz Platz, und los ging’s bei strahlendem Sonnenschein. Kurz vor dem Ziel machte es plötzlich ziemlich laut „PLOPP!“, und eine halbe Sekunde später hatten wir beide gerafft, was da gerade passiert war. Sektgeruch breitete sich aus, der Korken war aus der Flasche geplatzt! Hier erwies es sich nun als Vorteil, dass die Flasche gegen meinen Willen auf dem Sitz gelegen hatte, denn durch die Schräglage lief nur eine Kleinigkeit aus. War aber trotzdem irgendwie blöd, mit einer offenen (und warmen) Flasche bei den Gastgebern aufzutauchen. Aber man kennt sich ja.

Fazit: Nie ohne meine Kühltasche!

Die Scheil

Thema der Woche: Die drei ??? und die lästigen Lizenzen

Juni 8, 2007

Hallo zusammen!

Es ist Freitag. Für Hörspielfans immer ein besonderer Tag, denn freitags kommen die Neuerscheinungen. Für heute war „Die Dr3i und der kopflose Reiter“ angemeldet. Die Dr3i sind bekanntlich die Nachfolgereihe der drei ???, die wegen unüberbrückbarer Differenzen oder auch Lizenzstreitigkeiten mit dem Buchverlag Kosmos von Sony/BMGs Tochter Europa ins Leben gerufen wurde. So, ich freu mich also wochenlang auf heute, und dann heißt es auf einmal, die Veröffentlichung würde verschoben wegen „laufender Verhandlungen“. Echt, ich kann bald nicht mehr. Ich halte den Jungs aus Rocky Beach ja nun schon seit 25 Jahren die Stange, aber diese ewigen Verzögerungen lassen einen langsam resignieren. Ich fühle mich zurück versetzt ins späte Jahr 2004, als die Folge 121 der drei ??? (Spur ins Nichts) einfach nicht erschien, man jahrelang vertröstet wurde und dann die Dr3i als Ersatz bekam. Ich fürchte, ähnliches steht uns jetzt wieder ins Haus. Ein deutsches Gericht hat nämlich vor einiger Zeit festgestellt, dass die Rechte an der Vorlage „the three investigators“ weder bei Kosmos noch bei Europa zu suchen sind, auch nicht bei den viel zitierten Arthur-Erben. Nein, quasi aus dem Nichts (Spur aus dem Nichts?) wurde die Uni Michigan hervorgezaubert, was alle überrascht hat. Die können jetzt einen schönen Reibach mit den Rechten machen, sofern man sich einigen kann, bevor man den letzten treuen Fan vergrellt hat.

 Ihr macht uns alles kaputt, das schwör ich! Ich will Tic Tac Toe! Die Scheil a.k.a. Mihai Eftimin d.J.

Thema der Woche: Faszinosum Kleintransporter

Juni 3, 2007

Es ist schon erstaunlich: Da habe ich in diesem Jahrtausend schon 13mal die Adresse gewechselt, bin aber noch nie so richtig mit allem Kram auf einmal und jetzt oder nie umgezogen. Der 14. Umzug brachte die Wende! Und ich will ja nicht sagen, ich hätte gleich gesagt, dass 2,30m Ladefläche ziemlich klein sein würden, aber ich habe es nun einmal (zumindest irgendwann) gesagt. Der Gigolo meinte, diese Transporter wären bestimmt so wie Zelte bei Harry Potter: außen klein, innen riesig. Das Gegenteil war dann auch der Fall. Naja, egal. Bestellt ist bestellt. Da mussten wir nun mit 18 Kisten, 2 Fahrrädern, 2 Friesenbänken, einem Schreibtischstuhl, diversen Pflanzen und ungezählten Möbelbrettern und Kleinkram durch. Und ich weiß nicht, wie, aber irgendwie hat es auch tatsächlich zum größten Teil geklappt. Eine Blume, die ich seit zwei Jahren gerne als Rohrkrepierer bezeichne („geerbt“ von Nicole R.), musste leider draußen bleiben, ebenso die Susi-Bank, was mir wirklich das Herz bricht. Die Frank-Bank haben wir aber schon schön auf unserem neuen Balkon platziert. Und ich habe an diesem Tag auch etwas gelernt: Frank ist bärenstark! Was der alles geschleppt hat! Zum Glück sind wir auch noch den Kühlschrank losgeworden. Allerdings hatte der gerne Unzuverlässigkeit anderer anprangernde Glashaussitzer Prof. Dr. Junior der Bär leider spontan vergessen, dass er uns vor weniger als 24 Stunden versprochen hatte, besagtes Gerät abzunehmen, so dass wir da noch ein paar Telefonate zu führen hatten, da er sich doch tatsächlich auf einen Ausflug begeben hatte! So konnten wir ihm allerdings praktischerweise noch die Susi-Bank in Pflege geben. Und dann konnte es endlich losgehen. Fast. Denn – wenn man nicht alles selber macht – nach meiner zweiten Beteuerung, jetzt sei doch alles aus dem Haus raus, ging der Gigolo noch einmal selbst durch und kam fassungslos mit zwei Schubladen und drei Brettern zurück! Asche auf mein Haupt! Gut, das Zeug passte dann noch irgendwie rein, und als dann die Ladefläche so voll war, dass man keine Bedenken wegen eventueller Rutschschäden haben musste, sagten wir „Tschüßi, Cottbus“ und strichen die Segel. Übrigens keine Woche zu früh: Am nächsten Wochenende wütete das Tief „Lothar“ (was für ein Name!) in Cottbus und erleichterte den neuen Aldi bei B.F. um die Ecke um den Dachstuhl sowie B.K. um diverse funktionierende technische Gerätschaften.
Sechs Stunden später wurden wir – sensationell – von unserem neuen Vermieter mit Gulasch und Spätzle empfangen, nachdem der Gigolo den allergrößten Teil der 18 Kisten usw. in den ersten Stock gebuckelt hatte. Super Frank, hätte ich gewusst, dass Du so stark bist, hätte ich mir beim Kistenpacken nicht so viel Mühe gegeben! 🙂

Die Scheil