Archive for Mai 2007

Thema der Woche: Lochfraß in Whv!

Mai 30, 2007

Hallo zusammen!
Ich bin’s, von der Küste. Man erlebt doch immer wieder was neues. Neulich zum Beispiel, am Montag. Der Gigolo kam mit meinem Auto angefahren und meinte, da würde eine Kontrolllampe blinken. Die für das Kühlwasser. Hm, was war da los? Ich dachte so bei mir, der Wagen ist doch neu, war gerade in der Inspize, da ist bestimmt nur die Lampe kaputt. Kennt man ja von Paul „dem Zocker“ M. Aber – weit gefehlt! Ich habe mich dann mal mit Günni beraten, der meinte, es wäre doch voll daneben, mit der blinkenden Lampe durch die Gegend zu fahren und womöglich einen Motorschaden zu riskieren, so dass ich Dienstag Morgen mal vorsichtig in die Werkstatt gefahren bin. Diagnose: Lochfraß! Ein Marder hatte doch tatsächlich ganze vier Schläuche angefressen. Kann man ja auch irgendwie verstehen, bei der Geschmacksnote… Jedenfalls hatten die guten Monteure nur drei der vier Schläuche bis nachmittags organisieren können, so dass der Wagen bis Mittwoch Nachmittag außer Gefecht gesetzt war, und damit auch ich. Es ist natürlich klar, dass ich am Dienstag Abend in Bremen verabredet und am Mittwoch für diverse Aufgaben meinen Eltern versprochen war. Hat ja nun alles nicht geklappt, weil Zugfahren nicht in Frage kam. Jedenfalls hat mir das niedliche Tierchen eine Rechnung von 151,19 Euro beschert, aber ich bin ja gegen Marderbiss versichert – mit 150 Euro Selbstbeteiligung…

So, und jetzt seid Ihr dran! Hat jemand einen vernünftigen Tipp (am besten schon selbst erprobt), wie man diese Viecher aus dem Motorraum raushalten kann? Klosteine habe ich selber schon mit mäßigem Erfolg probiert. Vielleicht sollte ich es mal mit Fisherman’s Friends versuchen.

Gruß, die Scheil

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Letzte Meldung aus CB

Mai 16, 2007

Eigentlich wollte ich ja schon vor einem Jahr umziehen, hat aber nicht geklappt. Das war aber auch ganz gut so. Mit einem „Mission erfüllt“-Gefühl schwinge ich mich nun samt Sack und Pack und Gigolo auf die Autobahn, um mein Zelt 600 km in Richtung Nordwest wieder aufzuschlagen. Ach ja, es wird mir doch einiges fehlen: die Freunde und Kollegen, die Kartenrunde (für mich unvergessen die Abende, an denen ich die anderen beim Fleischlosen unter 60 mit Ansage gespielt habe, als ich rücksichtslos den Genscher gemacht habe, als ich alle mit einer heimlichen Hochzeit verarscht habe), kreative Beleidigungen und Beschimpfungen Marke „Gammelfleisch auf zwei Beinen“ und „Topscheiße“, paddeln auf der Spree (hab ich zwar nur einmal gemacht, war aber gut), der Specht, jede Menge Sonne, Radio Musyka Fakty, Berlin nebst Flughäfen um die Ecke, Polen um die Ecke, unsere große Küche (wer hätte das gedacht?), Unisport (und wer hätte das gedacht?), der Wald und der Kiefernduft. Daneben gibt es natürlich auch Aspekte, denen ich nicht nachheulen werde, wie gefühlte 100 rote Ampeln jeden Tag, den Wessi-Skeptiker im Vorgarten, zu wenig Regen, Gurken, Radio Fritz, Unipolitik, „Es“, Flipflop-Carola, eine selten funktionierende Türklingel und die wohl lahmarschigsten Kassierer dieser Republik (anzutreffen bei Medi Max im Cottbus Center). Nicht zu vergessen diese unglaublich ausgefahrene Straße, die ich jeden Tag gefahren bin.

Seit Ewigkeiten habe ich mich über die Karl-Marx-Straße, die Thiem-Straße, die Sielower Chaussee oder wie sie noch heißt, jedenfalls die endlose Straße durch die Stadt, aufgeregt. Schlaglöcher, die monatelang keiner repariert, und ein dermaßen runder Querschnitt, dass die Pfützen im Herbst stets zu kleinen Seen mutieren. Und gestern schien es so, als wollte mir die Straße für mein ewiges Gemecker noch einmal ordentlich einen einschenken. Gestern schüttete es fast ganztägig wie aus Kübeln. Ab 17 Uhr wurde es schlagartig trocken, so dass ich mich aufs Fahrrad setzte und den Heimweg antrat. Auf eben dieser Straße. Natürlich sah ich die riesige Pfütze vor mir, und natürlich war mir der Golf aufgefallen, der von vorne kam. Es war klar: Wir drei würden uns treffen. Der Fahrer machte einen kleinen Schlenker in Richtung Straßenmitte. Innerhalb der nächsten drei Wimpernschläge passierte folgendes: Zuerst war ich frohen Mutes, mit ein paar Spritzern davonzukommen, doch dann musste ich zu meinem Entsetzen mit ansehen, wie sich ein Schwall brauner Brühe von der Straße erhob und sich mit voller Wucht, dass es mich fast vom Rad geholt hätte, über mich ergoss. Meine frisch gewaschenen Haare waren nass und dreckig, meine sandfarbene Jacke war verdreckt, ebenso wie meine gerade gewaschene Hose (die einzige, die ich derzeit tragen kann. Wer den Beitrag über den Grand Prix gelesen hat, weiß, dass ich mich in einem Klamottenengpass befinde). Dass ich unter der Jacke einen frisch gewaschenen weißen Pullover trug, muss ich wohl nicht extra betonen. Und dann der Sand im Mund, igitt! Tja Cottbus, vielen Dank für dieses nette Abschiedsgeschenk! Aber Schwamm drüber! J

Mein nächster Eintrag wird wohl wegen des Umzugs etwas auf sich warten lassen.

Thema der Woche: Serbie douze points – häh?

Mai 14, 2007

Leute, was für ein denkwürdiger Samstag! Eigentlich hätte ich schon am Nachmittag merken müssen, dass mit dem Tag etwas nicht stimmt, als ein Vogel auf meine letzte saubere Jeans gekackt hat.

Am Abend dann der Grand Prix. Inspiriert von unserem San Francisco-Aufenthalt haben wir mit sieben Leuten ein Fondue veranstaltet, Käse und Fleisch. Eigentlich war auch noch Schokolade geplant, aber Käse- und Schokoladenbeauftragter B.K. (der ohne die Pommeskette) hatte die Schokolade zuhause vergessen.

Was dann musikalisch dargeboten wurde, war vor allem im Vergleich zu früheren Jahren im Schnitt nicht so schlecht. Es gab Boygroup-Pop, Transenklamauk, melodisches und düsteres. Schon ziemlich zu Beginn hatte ich für mich persönlich den letzten Platz ausgemacht. Die Iren oder auch Irländer traten mit total versemmelter Folklore an, da war nichts mehr zu retten, und das war nicht zu unterbieten. Dieser Eindruck hielt sich bei mir bis zu dem Moment, an dem die Serben angetreten sind. Bei uns auf dem Sofa wurde erst mal diskutiert, welchen Geschlechts denn die Person auf der Bühne wohl sein könnte. „Es“ (nicht zu verwechseln mit einem Mitglied der Uni-Prominenz J ) entpuppte sich als Dame ohne jegliche Attribute der Weiblichkeit. Klischeehafterweise stellte sich heraus, dass Männer beiwohnungstechnisch bei ihr keinen Stich sehen. Das Lied ging überhaupt nicht in mein Ohr, so dass ich es bereits beim nächsten Beitrag vergessen hatte. Das einzige, woran ich mich noch heute erinnere, ist die Fönfrisur einer Backgroundsängerin. Alles in allem war die ganze Darbietung für mich derart nichtssagend, dass ich die zu meiner größten Überraschung 22jährige Interpretin fortan ganz hinten auf meine Liste setzte.

Irgendwann gegen Mitternacht kam dann der Moment, an dem die Kuh das Wasser lassen musste. Unser Fondue-Tippspiel beinhaltete eine Prognose für die ersten fünf Plätze, die deutsche Platzierung sowie den letzten Platz. Und es stellte sich heraus, dass ich Europa völlig falsch eingeschätzt hatte. Ich hatte Moldawien als Gewinner auserkoren, aber die landeten leider nur auf Platz 10. Auch meine weiteren Top 5 Schweden (12), Finnland (17) Ungarn (9) und Griechenland (7) brachten mich nicht einmal in die Nähe des Spielgewinns. Im Gegenteil: Da ich den tatsächlichen Gewinner auf den letzten Platz getippt hatte, bekam ich Strafpunkte und habe wohl insgesamt mit -2 Punkten am schlechtesten abgeschnitten. Roger Cicero, der alles gegeben hat und sich nichts vorzuwerfen hat, hatte ich auf 12 gesehen. Schade, ein paar Punkte mehr hätte er schon verdient.

Die Siegerin meinte übrigens später auf der Pressekonferenz, sie hätte allein durch ihre Stimme gewonnen. Das stimme ich ihr uneingeschränkt zu: Mehr hatte ihr Beitrag auch nicht zu bieten. Ich kann mir echt nicht erklären, warum für dieses Lied auch nur einer angerufen hat. Mit der üblichen Ostblock-Verschwörungstheorie ist es hier nicht getan – schließlich hat sie von fast jedem Land einen ganzen Sack voll Punkte bekommen.

Einzig in Bezug auf Irland lag ich nicht völlig daneben – bekanntlich belegten sie den letzten Platz.

völlig verwirrt

Die Scheil

Rubrik Reisebericht – USA, Teil II: Howdy! (Las Vegas und Death Valley)

Mai 11, 2007

Wie gesagt, Fast Food. Mitten auf dem Weg zum Gepäckband. Der Flughafen in Denver ist ziemlich gut organisiert. Es gibt eine eigene U-Bahn, die einen in den gewünschten Bereich bringt. In Las Vegas läuft das genauso.

Die Crew auf dem Weg von Denver nach Las Vegas begrüßte uns mit einem herzlichen „Howdy“, was mich einigermaßen erstaunt hat. Später hat man mir bestätigt, das sei doch „rather farmy“ und eher ungewöhnlich. Auf dem Flughafen muss man gleich mal Abdrücke der beiden Zeigefinger sowie ein Foto machen lassen, und dann kann’s losgehen! Angekommen in Las Vegas Downtown (nicht zu verwechseln mit dem Strip, dazu komme ich gegen Ende der Reise) weiß man zunächst überhaupt nicht, wo einem der Kopf steht. Es klingelt, blinkt und glitzert überall. Es ist mir ein Rätsel, wie man dort spontan freiwillig heiraten kann. Ein Irrenhaus! Aber für ganz Romantische gibt es sogar die Möglichkeit einer „drive thru wedding“, wobei man nicht einmal aus dem Auto austeigen muss – kein Witz! Aber tolles Wetter. Den Gigolo hat das Ganze in Verbindung mit 9 Stunden Zeitverschiebung so verwirrt, dass er glatt seine Handy-PIN vergessen hat und wir fortan ohne jeglichen Zivilisationsballast durch die USA kurven durften. Übernachtet haben wir im Four Queens Hotel, mitten im Getümmel für ganze 19 $ die Nacht!

Am 19.02. haben wir dann unseren Mietwagen abgeholt, einen knallroten Pontiac G 6. Bei Alamo läuft das ganz problemlos. Man muss sich nur ordentlich über die Tarife informieren und sich überlegen, was am besten zu einem passt. Bei einer Rundreise sollte man darauf achten, dass man die gefahrenen Meilen nicht bezahlen muss. Ausserdem braucht man in manchen Staaten eine gesonderte Versicherung, wenn nicht nur der Hauptmieter fahren soll. Aber zurück zum Pontiac: Tolle Karre, natürlich Automatik, macht richtig Spaß! Radio an, und es läuft „Ring of Fire“. Was will man mehr? Und damit ab ins Death Valley. Unterwegs haben wir unsere erste amerikanische Mahlzeit in einem Ort namens Shoshone im Shoshonengrill eingenommen. Wenn ich hier von Ortschaft spreche, dann darf man nicht vergessen, dass die meisten Nester, die man am Wegesrand passiert, aus ca. 3-5 Gebäuden bestehen. Jedenfalls gab es in dem Lokal erst ordentlich Feuer und Rauchschwaden aus der Küche und dann Burger mit selbstgeschnitzten Pommes. Ein Einbeiniger fragte mich, ob der Bronco auf dem Parkplatz mir gehören würde! Jedem, der weiß, wie ein Ford Bronco aussieht, muss die Absurdität dieser Frage geradezu ins Auge springen. Die Karre ist irgendwas zwischen einem Geländewagen und einem Panzer, und ich reiche wahrscheinlich gerade einmal mit der Schulter an den Türgriff. Wie dem auch sei, weiter geht’s ins Death Valley. Vor der Reise hatte ich etwas rumgemault, ob dieser Umweg denn wirklich sein müsse, aber er musste sein. Zum Glück. Diese Wüste ist nämlich echt schön. Zwei Tage vor unserer Ankunft hatte es ein bisschen geregnet, so dass es verhältnismäßig grün und bunt war. Am tiefsten Punkt der USA mit 86 Metern unter dem Meer (in welcher Folge sind die drei Fragezeichen noch gleich dort? Das brennende Schwert? Ja, eine super Location für das Sektenritual während der Sonnenfinsternis!) befindet sich ein fotogener Salzsee. Und: tolles Wetter! Etwas über 20° C, da lässt es sich aushalten. Im Sommer können auch schon mal 50° C erreicht werden.  Schon wieder T-Shirt. Laut Reiseführer sollte man sich im Death Valley eine Riune (Ashford Mill) ansehen. Die kann man sich getrost schenken. Da stehen tatsächlich nur vier Wände, und das war’s. Übrigens kosten alle Nationalparks natürlich Eintritt. Für eine Rundreise empfiehlt sich eine Jahreskarte, quasi flatrate-sightseeing. Am meisten beeindruckt haben mich aber die bunten Felsen der „artists palette“, das hatte ich nun wirklich nicht erwartet! Rosa, türkis, hellblau, hellgrün – toll, sieht aus wie bei Monet! 

Und mit diesem überwältigenden Eindruck machten wir uns auf den Weg in den Yosemite-Nationalpark.

Fortsetzung folgt

Rubrik Reisebericht – USA, Teil I: Here we go! (Abreise)

Mai 8, 2007

Ich bin von mehreren Leuten gebeten worden, doch mal etwas ausführlicher über unsere USA-Reise zu berichten, was ich hiermit tue. Ich fange heute mal mit den Reisevorbereitungen und dem Flug an und werde mich in der nächsten Zeit durch Nevada, Kalifornien, Arizona und Utah arbeiten. Zu fast allen Reisestationen können bei Bedarf auch Bilder geliefert werden.

Also, alles begann im Sommer 2006. Es muss wohl Ende Juli oder schon im August gewesen sein, als ich in meinem Posteingang eine Nachricht von San Francisco-Stefan fand, der uns zu seiner Hochzeit im Februar in die gleichnamige Stadt einlud. Puh, das war schon was! Ich hatte ja schon länger geplant, mal so eine Reise zu machen, aber irgendwie hat es nie geklappt. Der Gigolo und ich waren uns gleich einig: Da wollen wir jetzt hin! Und nachdem wir einige Stunden über unserem Kalender gebrütet, Bedenken wegen der Jahreszeit ausgetauscht und mehrere Reisemöglichkeiten ausgelotet hatten, sagten wir Stefan kurzerhand zu. Hui, wie aufregend!

In der Folgezeit war der Gigolo mit der Reiseplanung beschäftigt, während ich mich den unerfreulicheren Dingen des Lebens zu widmen hatte. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass ich genügend Lufthansa-Meilen gesammelt hatte, um den Flug für lau zu bekommen, jedenfalls ungefähr. Die Steuern fallen leider trotzdem an. So kam es, dass ich offiziell mit der Lufthansa, der Gigolo mit United Airlines unterwegs sein würde, die den kompletten Flug billiger anbieten konnten.

Am 18.02.07 ging es dann endlich los. Flug ab Bremen über Frankfurt und Denver nach Las Vegas. In Bremen stellte sich leider heraus, dass wir aufgrund der unterschiedlichen Buchung (der Gigolo hatte schon einen reservierten Platz, ich nicht) über dem Atlantik nicht neben einander würden sitzen können! So eine Scheiße! Naja, wenigstens saß er dann hinter mir, so dass man sich auch mal kurz unterhalten konnte. In unserer Nähe saß noch eine Familie, die komplett hinter einander saß und wenig amüsiert war.

Bei der Sicherheitskontrolle in Frankfurt bin ich übrigens mal wieder aufgefallen. Der Detektor meldete verdächtiges Gut in meiner Hosentasche: ein benutztes Kaugummi in Silberpapier! Alle Achtung, was diese Teile alles können… Mit dem rotem Reisepass kommt man momentan noch in die USA, aber ich würde empfehlen, langfristig vor der Abreise mal auf der Homepage des Auswärtigen Amtes nachzusehen, ob das noch so ist.

Etliche Stunden später betrat ich zum ersten Mal in meinem Leben amerikanischen Boden und witterte sofort…Fast Food!

Fortsetzung folgt

Thema der Woche: Rocky Beach im Strudel der Gezeiten

Mai 2, 2007

Es ist aber auch ein Elend mit den drei Jungs aus Rocky Beach. Für alle Nicht-Fans, sofern es welche geben sollte: Ich spreche hier von der überragenden Jugendbuch- und Hörspielserie „Die drei Fragezeichen ???“. Unsere Helden Justus, Peter und Bob sind seit nunmehr 2 ½ Jahren in einen echten Fall verwickelt, in dem es um die Rechte an der Serie „Die drei Fragezeichen ???“ geht. Bei Bedarf kann ich gerne mal die genauen Umstände zum Besten geben, soweit sie öffentlich bekannt sind. Jedenfalls verhält es sich so, dass sich der Buchverlag Kosmos und der Tonträgerverlag Europa vor einiger Zeit wegen unserer Lieblingsdetektive in die Klamotten gekriegt haben, was zu jeder Menge unschöner Verhandlungen vor Gericht sowie zur Aufspaltung der Serie in das unveränderte Buchformat „Die drei Fragezeichen ???“ und eine neue Hörspielserie namens „Die Dr3i“ mit leicht veränderten Grundpfeilern geführt hat.

Die Fangemeinde sieht die Schuld für dieses Debakel ganz überwiegend bei Europa. Ganz nebenbei ist es für das Gewissen ja auch besser, die Kleinen zu verteidigen. Schließlich gehört Europa zur Medienfamilie Sony/BMG. Die Hörspielserie „Die Dr3i“ kommt auch nicht bei jedem gut an; auf den einschlägigen Bewertungsseiten und in den Foren gibt es jede Menge Beschwerden. Ich finde die neue Serie gar nicht so schlecht, wenn ich auch sagen muss, dass vor allem die neue Folge Nr. 6 „Tödliche Regie“ dem Hörer doch einiges an Toleranz abverlangt. Die Verkaufszahlen sprechen aber dafür, dass der Start der Serie durchaus gelungen ist.

Dennoch ist es das Anliegen aller Fans, dass Buch- und Hörspielserie wieder zusammengeführt werden und das alte Flair wieder auflebt. Für Anfang 2007 war eigentlich ein entscheidender Gerichtstermin anberaumt, dem alle entgegenfieberten, der aber im letzten Moment abgesagt wurde. Am 24.04. hat nun das Oberlandesgericht Düsseldorf auf einem Nebenkriegsschauplatz im Sinne von Kosmos entschieden, so dass man hoffen kann, dass sich der ganze Streit bald auflöst.

Ob wir dadurch aber unsere geliebten Detektive in alter Form zurückgekommen, wage ich mal zu bezweifeln. Was meint Ihr?

Die Scheil a.k.a. Mihai Eftimin