Thema der Woche: Das Ende einer Ära

Mit meinem 18. Geburtstag begann für mich ein neues Leben: Autofahren! Ach ja, wie wundervoll! Plötzlich konnte ich – zumindest theoretisch – überall hin. Mit dem Fahrrad ist man ja doch etwas eingeschränkt. Leider tat sich damit auch ein Problem auf, von dem ich bis dato keine Ahnung hatte. Der Pferdefuß: Ich habe keinerlei Orientierungssinn! Setze mich 30 Meter von meiner Wohnung entfernt aus, drehe mich um 125°, und ich werde den Weg zurück garantiert nicht mehr finden. Wie oft bin ich irgendwo in der Siekstraße verloren gegangen? Wie viele Autobahnauffahrten habe ich in die verkehrte Richtung genommen, um bei nächster Gelegenheit ab- und sofort wieder in die falsche Richtung weiterzufahren? Unvergessen auch der Tag, an dem ich meinem Chef großspurig zusagte, ihn zu einem ungeheuer wichtigen Termin nach Potsdam zu chauffieren, um dann unterwegs das Schönefelder Kreuz zu verschlafen. Naja, wir waren immerhin pünktlich 2 Minuten vor dem Termin da. Eigentlich kann sich da keiner beschweren…

Schon lange versuche ich nicht mehr, mir Strecken zu merken. Es klappt ja einfach nicht. Mein Problem ist wohl auch, dass ich mich unter anderem an Inhalten von Schaufenstern zu orientieren versuche, was natürlich zwangsläufig in die Hose gehen muss. Deshalb habe ich jetzt kapituliert.

Meine Freunde, Ihr kennt das Elend. Und dass Ihr zu meinem Geburtstag zusammengelegt habt, damit ich mir mal endlich eine Navigationshilfe anschaffe, war überaus weitsichtig. Vielen Dank vor allem an Gunnar für den Tausender! Und so trabte ich letztens durch die Geschäfte und habe zugeschlagen!

Ostern ging es dann auf mehr oder weniger große Fahrt von CB nach C. TomTom und SuSu unterwegs. FraFra war auch dabei. TomTom ist unglaublich unterhaltsam. Was der Apparat alles kann! Die Stimme „Werner“ schnarzt ein wenig, so dass ich mich erst einmal für „Lisa“ entschieden habe. Nun muss ich mir nur noch abgewöhnen, ständig auf den Bildschirm zu schauen, denn das lenkt doch irgendwie ab. TomTom ist klasse! Danke, Leute!

Jetzt brauche ich eigentlich nur noch einen Peilsender, damit ich mein Auto auf dem Parkplatz finde…

Die Scheil

3 Antworten to “Thema der Woche: Das Ende einer Ära”

  1. Mone Says:

    Hallo Susi,

    neben den Trolleys halte ich die Navi-Systeme ja auch für ein geradezu göttliches Geschenk! Der nicht allzu ausgeprägte Orientierungssinn scheint bei uns in der Familie zu liegen, denn bei Deiner Schilderung der Heimtücke, die so eine 125°-Wendung in sich bergen kann, kam mir durchaus bekannt vor.

    Da stellt sich mir ja gleich die Frage, für welches Gerät des an Anzahl nicht unerheblichen Sortiments Du Dich entschieden hast und warum. Magst Du Deine Weisheit kundtun?

    Liebe Grüße,
    Mone

  2. scheiloranch Says:

    Also, das war so:
    Aldi hatte vor einiger Zeit ein Navi für 299,- (Medion) anzubieten. Ich hatte dazu im Internet einiges recherchiert. Dort kommt das Medion 96050 eigentlich überall gut weg, und ich hatte mich schon entschlossen, das zu kaufen. Als ich dann bei Aldi war, um das Gerät zu kaufen, musste ich feststellen, dass die nicht das Medion 96050, das im Internet überall als das „Aldi-Navi“ bezeichnet wird, sondern das Medion 96180 verkaufen wollten. Bis ich mich darüber ausreichend informiert hatte, war es natürlich ausverkauft.
    Quasi parallel dazu gab es bei MediMax das TomTom GO 510, welches ebenso wie das Aldi-Navi bei den Tests immer ganz oben abschneidet. Das hat dann 349,- gekostet, aber dank Gunnars Tausender war das ja gar kein Problem! 🙂 Der Apparat spricht mehrere Sprachen, hat eine schöne Kartenanzeige, kann mit Bluetooth-Handy (nicht, dass ich eines hätte) als Freisprecheinrichtung genutzt werden, kann sich mit einem ipod (nicht, dass ich einen hätte) verbinden, hat eine Stauumfahrung, kann Tankstellen und Geldautomaten orten und vieles mehr. Das einzige, was mir bei dem Aldi-Gerät besser gefallen hätte, ist das Kartenmaterial. Während es bei Aldi Karten für ganz Europa gab, sind bei TomTom nur einige ausgewählte Länder dabei, z.B. Polen. Als ob ich dahin mit dem Auto fahren würde! 🙂
    Wenn man Lust hat, kann man sein TomTom noch ordentlich aufbrezeln. Wenn man ein bißchen was zuzahlt, kann man sich Hörbücher vorlesen lassen, befreundete TomToms orten usw. Aber dank Europa/BMG brauche ich momentan noch keinen Vorleser. Mal sehen, was die Zukunft in dieser Hinsicht bringt. Ein spezial gelagerter Sonderfall!

    Gruß, Susi

  3. Mone Says:

    Hei,

    Asche auf mein Haupt, dass ich erst jetzt wieder Deine schöne Homepage besuche. Es ist immer kurzweilig, an Deinen Erlebnissen teilhaben zu dürfen und sich hier zu informieren, wie es wohl in Cottbus war, so im Nachhinein und wie es jetzt in WVH wird.

    Also, zum Thema Navi: Ich find’s immer wieder prima. Wir waren letzte Woche in DK und haben uns dahin führen lassen – klappte super. Wir hatten das Navi von meinem Papa mit; das ist zurzeit die preiswerteste Lösung – zumal er selbst es kaum benutzt. Nun gut.
    Also, ich behalte Deinen Erfahrungsbericht im Kopf; vielleicht lege ich mir auch wieder eins zu. Aber diesmal sicher mit Stau-Umfahrung; das Maschener Kreuz wird noch bis November dicht sein.
    Der „spezial gelagerte Sonderfall“ ist es tatsächlich, was die Navis betrifft, da es für jeden Bedarf ein eigenes zu geben scheint. Aber keins scheint einen Papagei zu haben, grins…

    Sei lieb gegrüßt aus dem verschlafenen Einbeck,

    Mone

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