Schlachtruf „Kamelle!“
März 9, 2009 von scheiloranchWas wurde eigentlich aus…
März 3, 2009 von scheiloranch…dem Deputy aus „I shot the sheriff“?
Ich stelle mir diese Frage seit geraumer Zeit. Da heißt es in dem einzigen Reggae-Lied, das ich ohne Brechreiz hören kann, frei nach Bob Marley:
I shot the sheriff, but I did not shoot the deputy.
All around in my home town, people try to track me down
They say they want to bring me in guilty
For the killing of a deputy
for the life of a deputy.
But I say: I shot the sheriff, but I did not shoot the deputy.
Soweit, so gut. Der Rest des Songs beschäftigt sich mit den genauen Modalitäten der Tötung besagten Sheriffs. Aber was wurde eigentlich aus dem Deputy? Ist er überhaupt tot? Geht es hier möglicherweise um eine Personenverwechslung seitens der Ankläger? Oder hat gar der Deputy die Chance ergriffen und ist mit seiner Lebensversicherung und der Frau des Täters durchgebrannt?
Fragen über Fragen. Ich persönlich vermute letzteres.
Die Scheil
Neulich… (im Verzug)
Februar 5, 2009 von scheiloranchAlso, ich war im Oktober mit meinem Auto in der Werkstatt. Einer der Scheinwerfer hatte ein Problem mit den Tränendrüsen und war permanent beschlagen. Ich also ins Autohaus, welches ich jetzt mal aus Gründen der Anonymisierung Kidt & Schmoch nennen möchte. Dort sagte man mir, mein Auto sei eigentlich noch nicht alt genug für derlei Zipperlein, und man bot mir eine Teilkostenübernahme an, was ich gerne annahm. Auf meine Frage, was ich dann noch berappen müsste, stellte man mir 80 € in Aussicht.
So. Als ich dann abends meinen Wagen wieder abholen wollte, übergab mir eine junge Dame am Empfangstresen meinen Schlüssel. Ich so: „Wo ist denn die Rechnung?“ Junge Dame: „Da gibt es wohl keine Rechnung. Aber Sie können ja mal dort drüber um die Ecke bei meinem Kollegen nachfragen.“ Ich drück mich also um die Ecke, aber da war keiner. Also bin ich dann nach Hause. Wenn die Geld von mir wollen, werden die sich schon melden.
Das taten sie auch, und zwar gestern, also knapp 4 Monate später. Ich komme ahnungslos nach Hause und finde Post von Kidt & Schmoch vor. Nanu? Die Rechnung hatte ich offen gestanden schon ganz verdrängt, aber sie war es dann doch. Das Erstaunen war dann auch ganz auf meiner Seite, als ich einen Rechnungsbetrag von 126 € zur Kenntnis nehmen durfte. Na, da muss ich wohl noch mal anrufen!
Es kam aber etwas anders. Heute nämlich fand ich wieder Post von Kidt & Schmoch zuhause. Etwa eine korrigierte Rechnung? Weit gefehlt: ZAHLUNGSAUFFORDERUNG! WIR SETZEN SIE IN VERZUG! Ich möge doch bitte endlich den Betrag von 126 € ausgleichen, sonst müsse man ein kostenspieliges Mahnverfahren einleiten. Aha.
Bei einer genaueren Überprüfung meiner Post der letzten 2 Tage stellte ich dann noch fest, dass beide Briefe am selben Tag abgestempelt worden sind, aber mit zwei unterschiedlichen Zustelldiensten den Weg in meinen Briefkasten gefunden haben.
Sachen gibt’s…
Die Scheil
Scheilo & Friends: Der Gigolo fährt Eisenbahn – oder auch nicht
Januar 26, 2009 von scheiloranchGigolo says:
Deutsche Bahn verschenkt 2.500 € pro Jahr
Ja, wirklich. Denn das ist in etwa der Betrag, den ich bisher als Pendler
fürs Bahnfahren ausgebe, aber zukünftig sparen werde. Weil die Bahn mich
nicht mehr als Kunden will. Sie sagt das nicht so deutlich. Nein, etwas
subtiler geht sie schon vor.
Parallel wie zwei Schienenstränge haben mit regelmäßig steigenden Preisen
ebenso regelmäßig meine Züge Verspätung. Eigentlich nichts Neues, aber nun
ist das Maß endgültig voll: Die Bahn hat mir ein Ticket für eine
Zugverbindung verkauft, obwohl – wie ich später vom Schaffner erfuhr -
schon zum Kaufzeitpunkt (!!!) feststand, dass die reservierte Verbindung
wegen erheblicher Verspätung meines ICE so überhaupt nicht passen kann und
ich deshalb zwangsläufig eine Stunde später am Zielort ankommen werde.
Verkauft wird im Namen von Bahnchef Mehdorn. Die Verspätung muss
sich auch Bahnchef Mehdorn zurechnen lassen. Also hat mir quasi Herr
Mehdorn ein Ticket für eine ganz konkrete Zugverbindung verkauft, obwohl er
wusste, dass ich mein Ziel erst eine Stunde später erreiche. Klingt
komisch, ist aber so. Irre, nicht?
Aber es kommt noch besser: Der Wahnsinn hätte durch den glücklichen Umstand
vermieden werden können, dass ich etwas eher am Bahnhof war und noch einmal
mit Aufenthalt umsteigen musste. Anstatt auf den ICE zu warten, hätte ich
alternativ unter Nutzung eines wenige Minuten früher fahrenden Bummelzuges
meinen Anschlusszug und damit mein Ziel doch noch pünktlich erreichen
können. Dazu hätte ich freilich wissen müssen, dass mein reservierter ICE
Verspätung hat. Das hat mir aber leider keiner gesagt. Via Lautsprecher kam
die Durchsage – wer hätte etwas anderes erwartet – erst dann, als der
Bummelzug gerade eine Minute weg war.
Solch ein Maß an Professionalität und Service hat mich tief beeindruckt!
Darum werde ich künftig nicht mehr Bahn fahren. Die Ersparnis von 2.500 €
pro Jahr sind ein tolles Geschenk der Bahn. Danke. Davon zahle ich jetzt
mein Auto an. Und mit dem werde ich auf meiner Pendelstrecke gleich noch
ein paar enttäuschte Bahnreisende mitnehmen. Und ich bin nicht etwa der
Einzige, dem die Bahn so viel Geld schenkt. Viele meiner Kollegen haben
schon länger Ihre Weichen Richtung Auto gestellt.
Fazit: Dieser Zug ist abgefahren. Wir bitten um Ihr Verständnis…
Kinotag: Sieben Leben
Januar 11, 2009 von scheiloranchÜber diesen Film wurde schon jede Menge geschrieben, deshalb mache ich es kurz.
Es stimmt, dass dies ein ernster Film ist, der einem die Tränen in die Augen treibt.
Es stimmt, dass Will Smith ausnahmsweise nicht lustig ist.
Es stimmt, dass er dennoch sehr gut ist.
Es stimmt nicht, dass das Ende völlig unerwartet kommt. Etwa nach der Hälfte des Films war klar, worauf das alles hinausläuft. Dennoch:
Großes Kino!
Scheilo
Zum Jahresabschluss…
Dezember 28, 2008 von scheiloranch… mein persönliches Lieblingsbild 2008

Die Scheil
Eine Weihnachtsgeschichte
Dezember 17, 2008 von scheiloranchEs war einmal ein kleines blondes Mädchen, das saß Tag ein, Tag aus in einem Büro und arbeitete gar emsig und fleißig. Eines Tages aber verbreitete sich ein wahrlich ungewöhnlicher Duft in den schönen Hallen seiner Arbeitsstätte. Was mochte das sein? Weihrauch, Gold, Myrrhe? Das kleine Mädchen rümpfte sein kleines Näschen und ward an Heizöl erinnert.
Von Tag zu Tag wurde der Geruch immer schauriger. „Herbei, herbei, der Vermieter muss kommen!“ riefen alle. Und so versprach der Gerufene seinen baldigen Besuch. Das Mädchen und seine Kollegen weinten aber gar sehr, da er sein Versprechen nicht zu halten schien. Deshalb beschloss das kleine Mädchen, alle wieder glücklich zu machen: Es zündete ein Räuchermännchen an und ließ den Duft durch das ganze Gebäude ziehen! Wie waren da alle Herzen wieder froh – auch das des Vermieters, der in diesem Moment das Gebäude aufsuchte und nur feststellen konnte, dass es nach Gold, Weihrauch und Myrrhe roch…
In diesem Sinne,
frohes Fest!
Die Scheil
Faszinosum Packstation
November 25, 2008 von scheiloranchWieder was gelernt! Neulich:
Ich bekomme eine Paketbenachrichtigung, grüne Karte mit Strichcode drauf. Ab 19 Uhr könnte ich mein Paket an der Packstation abholen. Nanu, was ist das denn? Grübel, grübel, vielleicht ist das ja eine Art Paketautomat, der die Sendung auch außerhalb der Öffnungszeiten ausspuckt? Ich probier’s mal!
Ich also gegen 20 Uhr zur angegebenen Adresse der Packstation, die zufällig auch die Adresse der Hauptpost ist. Das Foyer der Post ist zwar beleuchtet, aber die Tür ist zu. „Sagen Sie mal, wollen Sie da rein?“ Entzückend, diese norddeutsche Freundlichkeit. „Joah, ich hab hier so eine Benachrichtigung. Wissen Sie, ob ich da drinnen jetzt ein Paket abholen kann?“ „Also, jetzt um diese Zeit doch nicht mehr! Die Post ist doch zu, das sieht man doch!“ Na gut, ich troll mich, guck aber doch noch mal links ums Haus, ob da nicht doch irgendwas für mich ist. Alles dunkel. Ich fahr also zurück nach Hause.
Neuer Tag, neues Glück. Zur Öffnungszeit der Post drücke ich mich im Schalterraum herum, will mich gerade an der Schlange anstellen, als – eine Kundin mit einem grünen Paketschein auftaucht! Ein Postmann weist ihr den Weg zur Tür heraus und rechts ums Gebäude herum. Da hatte ich mich wohl gestern wieder mal instinktiv für die falsche Seite entschieden… Ich folge unauffällig. Und tatsächlich: Das steht sie, mitten am Straßenrand, einer Bushaltestelle mit angegliederter Schließfachwand gleich: die Packstation. Die Kundin so: „Och, machen Sie mal erst, ich weiß ja gar nicht, wie das geht.“ Ich etwa? Egal, ran an die Post! Aha, erstmal Strichcode ablesen lassen. Gut. Dann über die Tastatur den eigenen Namen eingeben, noch kurz auf dem Display mit dem Finger unterschreiben und *plopp* geht eines der Fächer auf! Das ist ja wie bei Ali Baba! Dann: Paket mitnehmen und Fach schließen. Das war’s.
Tolle Erfindung, und tolles Paket!
Danke, Mone!
Die Scheil
Die drei ??? – Schrecken aus dem Moor
November 19, 2008 von scheiloranchIch bin ja sowas von nicht auf dem Laufenden! Gerade noch versuche ich, die letzten verbleibenden Lücken bei „Feuermond“ zu hören, da erfahre ich, dass „Schrecken aus dem Moor“ bereits als Hörspiel auf dem Markt ist! Am Wochenende werde ich mal reinhören.
Ich freue mich sehr auf diese Folge. Das Buch habe ich vor ein paar Wochen gelesen, und die Geschichte ist gut! Autor Marco Sonnleitner muss ein Fan von Peter Shaw sein, denn diese Folge ist wie für ihn gemacht. Man stelle sich vor: Peter „der Schisser“ Shaw verdingt sich als Nachtwächter in einem Museum. Wer hat denn da den Bock zum Gärtner gemacht? Die Frage, wer den Käse zum Bahnhof gerollt hat, will ich gar nicht erst stellen. Auf jeden Fall: Peter hütet also im Museum ein, und zufällig gibt es da eine Moorleiche als Exponat. Erfahrene Hörer wissen längst, was jetzt kommt: Diese Leiche macht des Nachts kleine Spaziergänge durch das Museum, stöhnt und kratzt an Türen, hinter denen sich der Nacht“wächter“ Shaw verschanzt hat. Erinnert mich irgendwie an mein letztes Zu-Fuß-Geisterbahnerlebnis. Peter hat natürlich die Hosen voll, und so müssen seine Freunde ihn befreien und zugleich das Geheimnis dieser Leiche lüften.
Wirklich, ein tolles Buch! Ich bin gespannt auf die Vertonung!
Die Scheil
Präsidiales
Oktober 24, 2008 von scheiloranchBernie (http://ber1.wordpress.com/) hat die Frage aufgeworfen, wer denn nu nächstes deutsches Staatsoberhaupt werden darf. Ich schlage den Bogen über den Atlantik und frage: Was ist da los?
Vor einigen Monaten – damals waren noch drei Bewerber im Rennen um das Weiße Haus – habe ich mich zu einer Wette über den Ausgang der diesjährigen Wahl in den USA hinreißen lassen. Unter dem Eindruck der letzten Wahl, bei der der angeheiratet Ketchup-König Kerry allen Prognosen zum Trotz nichts gewonnen hat, habe ich mich für Mr. McCain entschieden. Wenn schon kein Ketchup, dann wenigstens Pommes!
Mittlerweile beschleicht mich aber das Gefühl, mein anverwandter Wettpartner (wir müssen ihn vorläufig N.N. nennen) ist mit Sarah Palin im Bunde. Die Dame lässt ja nicht aus, um meinen Wettgewinn zu torpedieren.
Aber wir werden ja sehen, wer hier verliert und deshalb die nächste Familienfete ausrichtet! Antwort:
Die Scheil

