Archiv für die Kategorie ‘Lindenstraße’

Lindenstraße killt Bruno Büring – Anna, die Ziege

September 21, 2008

„Anna Jenner Ziegler Beimer“ polarisiert. Ursprünglich das scheue Reh, geprügelt vom psychisch verwirrten Ehemann – kein Wunder, bei der Frau – , einem breiteren Publikum bekannt geworden als die Frau, die die Vorzeigeehe der „Beimers“ zum Kippen brachte. Eine Zeit lang trug sie buchstäblich das Leiden Christi auf ihren Schultern. Diese Rolle hat sie dann aber an „Mary Dankor Kling Sarikakis“ und „Nina Zöllig Beimer“ abgegeben. Ebenso wie ihr zweiter Ehemann „Hans“ versucht sie sich gerne ohne entsprechende Ausbildung als Therapeutin in allen Lebenslagen. Und jetzt musste sie doch tatsächlich mit ansehen, wie sich die Geschichte wiederholt: Ihre Tochter „Sarah“ verliebt sich ganz dicke in einen Kerl, der ihr dicke blaue Augen macht. „Sarah“ schiebt die Trennung heraus, will „Bruno“ helfen. Dann, letzte Woche, kommt es zum Showdowm. „Sarah“ will nun tatsächlich die Prügelwohnung mit Sack und Pack verlassen, als „Bruno“ sie ertappt und richtig in die Mangel nimmt. Die Tochter kann fliehen, und „Anna“ will dem verhassten Schwiegerfreund mal richtig die Meinung sagen. „Bruno“ sitzt derweil lässig auf einem Treppengeländer und quarzt eine. Dem aufmerksamen Zuschauer war schon lange klar, dass früher oder später einer über dieses Geländer fallen musste. Jedenfalls setzt „Anna“ zur finalen Schelte an, als „Bruno“ nur entgegnet: „Sie kommt sowieso wieder zu mir zurück. Sie kommt jedes Mal wieder. Und daran kannst du blöde F**** nichts ändern.“ „Anna“ erzürnt ob dieser Beleidigung, auf die so mancher Fan schon lange gewartet haben dürfte, schleudert ihre Handtasche gegen „Bruno“, der infolge dessen erst über das Geländer und dann über den Jordan geht.

‘So löst man Probleme’, dachte sich wohl „Anna“, die eine ähnliche Aktion ja schon vor einigen Jahren durchgezogen hat, ohne dafür belangt worden zu sein. Seinerzeit war „Hans“ auf dem Karrieretripp, wollte sich bei seinem Chef, dem Dabelschwein, einschmeicheln und machte ihn glatt zum Taufpaten einer seiner Leibesfrüchte. Dabelschwein allerdings warf nebenbei noch ein Auge auf die wunderschöne „Anna“, erpresste „Hans“ mit einer nicht unerheblichen beruflichen Verfehlung und zwang so die Schöne in die Kiste. Irgendwann wurde es „Anna“ aber zuviel, und sie schubste Dabelschwein kurzerhand die Treppe hinunter. Wie gesagt, außer großen Selbstvorwürfen und einem Suizidversuch gab es keine Konsequenzen. Aber dieses Mal könnte es weniger glimpflich für die ehemals Rothaarige ausgehen: Tochter „Sarah“ kennt mittlerweile die Wahrheit – die Polizei ahnt natürlich nix – und hat sich von ihrer Mutter distanziert, will sie (zumindest heute) nie wieder sehen.

Das ist die Rache für „Dabelstein“!

Die Scheil

Lindenstraße – Pornostraße? (Folge 1167 „Großes Kino“)

April 16, 2008

Es ist mal wieder soweit. In der Lindenstraße läuft wieder ein Handlungsstrang ab, bei dem man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Eine selten platte Geschichte wird dargeboten, die mich irgendwie an die „Rennep“-Episode erinnert, die ja einzig und allein dem Zweck diente, eine Story um den neuen Haarschnitt von „Penner Harry“ zu stricken.

Bei der Porno-Sache geht es um folgendes:

Der windige „Julian Hagen“ mutiert immer mehr vom verwegenen „Warum eigentlich nicht?“ zum gewissenlosen und klischeehaften „Ich mach sowieso was ich will“. Sein neuester Coup (nachdem er „Urzsula Winicki“ aus Spaß an der Freud begattet hat und im Rahmen einer Wette mit „Ines Kling“ biblisch geworden ist, woraufhin beide Damen von ihren Ehemännern verlassen wurden): Er hat eine freie Wohnung im Haus Lindenstraße 3 für eine Filmproduktion gemietet. Spätestens, als ein Nachbar scherzte: „Na, Sie werden da ja nicht gerade einen Porno drehen wollen, was?“ konnte der Wink mit dem Zaunpfahl für den Zuschauer nicht schmerzhafter sein.

Natürlich ist es ein Porno, natürlich hält „Julian Hagen“ die ganze Nachbarschaft zum Narren, natürlich kennt „Hahahajo Scholz“ die Hauptdarstellerin, die natürlich eine Prostituierte ist, bei der er mal zu Gast war, aber natürlich nur reden wollte.

Echt, LiStra, das kannst Du doch besser!

Wenn diese bescheuerte Story aber irgendwie dazu führen sollte, dass „Momo“ endlich mal die Harre geschnitten bekommt, dann will ich nichts gesagt haben.

Die Scheil

Realitätsnahe Fernsehserie? Letzte Woche in der Lindenstraße…

November 14, 2007

… offenbarte sich „Sarah Ziegler“, leibliche Tochter des erhängten Friedhelm, bulimiegeheilte große Tochter der „Schönen“ *igitt*, als brandneue Jurastudentin. Früher: Jeans, T-Shirt, dicker Pulli an Mann! Heute: Jeans, fesche Blazer-Jacke und Ohrringe. So sehen also heute Jurastudenten aus. Naja, auf alle Fälle besser als die „Perlhühner“ meiner Tage, aber als „Sarah“ dann sagte, es sei alles total spannend, man müsse aber auch ganz schön was tun (nach drei Wochen!!!), wurde mir klar, dass ich offenbar aus einen anderen Zeitalter stamme. Damals, im letzte Jahrtausend, hat man als Jurastudent im Semester auf der faulen Haut gelegen und in der Ferien den größten Stress seines Lebens bei den Hausarbeiten gehabt. Anstrengend wurde es frühestens im fünften Semester. Oder etwa nicht?

Ich lasse mich da aber auch gerne belehren. Wenn also einer der lesenden Juristen was zum Thema beisteuern möchte – gerne!

Ass. iur. Scheilo Scheil

Lindenstraße: Was ist bloß mit Hanne los?

August 26, 2007

Hannelore Siekmann, vierter Frühling von Doc Lu, zartes Pflänzlein und scheues Reh – sie birgt ein Geheimnis, wie der aufmerksame Besucher der Lindenstraßen-Homepage schon lange weiß. Heute nun war sie gar so verstört, als sie Jack the Ass traf. Was geht da wohl vor? Ist sie etwa eine verlorene Patentante der verlorenen Seele Jack? Ich hoffe mal nicht, denn der Denver-Clan ist doch eigentlich schon vorbei.

Die Scheil