Archiv für die Kategorie ‘Kultur’

Countdown: Wir warten auf „Feuermond“!

Oktober 6, 2008

Noch vier Tage!

Endlich erscheint die lang ersehnte Folge 125 der drei ???: „Feuermond“. Wie auch die 100 („Toteninsel“) wird diese Jubiläumsfolge ein Dreiteiler.

Während der ewig erscheinenden Durststrecke des nicht enden wollenden Rechtsstreits haben sich viele Fans mit dem Buch zu „Feuermond“ die Zeit vertrieben, so auch ich. Vor einigen Wochen habe ich das Buch (bzw. die drei Bücher) zum zweiten Mal gelesen, schon heute ein echter Klassiker!

Kurz zur Handlung:

Bob Andrews gerät mitten in die Explosion eines Umspannwerkes, und ganz Rocky Beach wird in dunkle Nacht getaucht. Und dabei steht doch die große Geburtstagsparty für die Stadt bevor – ein schlechtes Zeichen?

Ein Rollerblader drückt den dreien einen Haufen Post in die Hand mit dem Hinweis: „Ihr habt 15 Minuten.“ Justus, Peter und Bob machen sich ans Lesen und erfahren rätselhafte Dinge über einen verstorbenen Künstler, seinen besten Freund und „Feuermond“, was auch immer das sein soll. Dann kommt der Blader wieder vorbei und entreißt ihnen die Briefe.  Dies ist der Anfang einer komplexen Geschichte um ein Gemälde und – wie könnte es anders sein – Victor „Her mit dem Kasten!“ Hugenay! Auch Brittany, die Berechnende, tritt wieder auf. Die Zentrale zeigt sich von einer neuen Seite, und „Quick Nick“ Heidfeld gibt seinen Einstand als Sprecher (ob das so eine gute Idee war?…). Vor allem der Showdown am letzten Schauplatz des Geschehens hat es in sich. Ich bin gespannt, wie man das umgesetzt hat und was alles gestrichen wurde.

Außerdem gibt es mit dieser Folge die lange angekündigte neue Titelmelodie. Demos kann man sich auf der Homepage von europa anhören. Ich war nie ein Fan der Computerstimme „Die drei Fragezeichen“, aber bei der neuen Musik schlägt die Kreativität nicht gerade hohe Wellen…

Freitag geht’s los!

Die Scheil

Lindenstraße – Pornostraße? (Folge 1167 „Großes Kino“)

April 16, 2008

Es ist mal wieder soweit. In der Lindenstraße läuft wieder ein Handlungsstrang ab, bei dem man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Eine selten platte Geschichte wird dargeboten, die mich irgendwie an die „Rennep“-Episode erinnert, die ja einzig und allein dem Zweck diente, eine Story um den neuen Haarschnitt von „Penner Harry“ zu stricken.

Bei der Porno-Sache geht es um folgendes:

Der windige „Julian Hagen“ mutiert immer mehr vom verwegenen „Warum eigentlich nicht?“ zum gewissenlosen und klischeehaften „Ich mach sowieso was ich will“. Sein neuester Coup (nachdem er „Urzsula Winicki“ aus Spaß an der Freud begattet hat und im Rahmen einer Wette mit „Ines Kling“ biblisch geworden ist, woraufhin beide Damen von ihren Ehemännern verlassen wurden): Er hat eine freie Wohnung im Haus Lindenstraße 3 für eine Filmproduktion gemietet. Spätestens, als ein Nachbar scherzte: „Na, Sie werden da ja nicht gerade einen Porno drehen wollen, was?“ konnte der Wink mit dem Zaunpfahl für den Zuschauer nicht schmerzhafter sein.

Natürlich ist es ein Porno, natürlich hält „Julian Hagen“ die ganze Nachbarschaft zum Narren, natürlich kennt „Hahahajo Scholz“ die Hauptdarstellerin, die natürlich eine Prostituierte ist, bei der er mal zu Gast war, aber natürlich nur reden wollte.

Echt, LiStra, das kannst Du doch besser!

Wenn diese bescheuerte Story aber irgendwie dazu führen sollte, dass „Momo“ endlich mal die Harre geschnitten bekommt, dann will ich nichts gesagt haben.

Die Scheil

Literaturspartipp: Der Fänger im Roggen (Salinger)

Januar 7, 2008

Ich lese Weltliteratur. Und wer mit mir im Deutschkurs saß, der weiß, was mit mir passiert, wenn ich Weltliteratur lese: Ich find’s zum Kotzen! Aber der Reihe nach.

Der Fänger im Roggen oder auch The Catcher in the Rye, wie ich es gelesen habe. Es ranken sich Mythen um dieses Buch. Attentäter und Massenmörder tragen es mit sich herum, bezeichnen sich selbst als Fänger im Roggen. Das klingt doch spektakulär, also habe ich all meine spärliche Erfahrung mit Weltliteratur beiseite gelegt und das Buch ausgeliehen.

Eins vorweg: Ich habe drei Monate für das Büchlein gebraucht (okay, dazwischen kam der Étranger).

Ich steh auf Bücher, die irgendwie spannend sind oder eine interessante Handlung haben. Trifft beides nicht auf den Fänger im Roggen zu.

Zur Sache: Hauptdarsteller ist ein gewisser Holden Caulfield, ca. 15 Jahre alter Schulversager aus New York, der gerade mal wieder kurz vor Weihnachten aus dem Internat geflogen ist. Da er sich nicht traut, vorzeitig nach Hause zu fahren, treibt er sich drei Tage lang in der Stadt herum, die angeblich niemals schläft. Aber weit gefehlt! Holden langweilt sich eher, kommt nicht in Bars rein, muss immer Cola trinken und lernt keine Frauen kennen, weil er ja noch so jung ist. 220 Seiten lang. Sonst passiert nix!

Holden ist ein ziemlich negativer Typ. Er findet alles und jeden scheiße und würde am liebsten mal so richtig aufräumen. Jaja, die Pubertät kann schon schlimm sein. Was es mit diesem Fänger im Roggen auf sich hat, kann ich nur vermuten. Es gibt da so ein Kinderspiel, bei dem man aufpassen muss, dass man nicht vom Spielfeld abkommt. Holden sagt, er wäre beruflich gerne der Fänger im Roggen, was wohl bedeuten soll, dass er all diejenigen einfangen (bestrafen?) will, die aus der Gesellschaft ausbrechen. Und das sind für ihn ja fast alle Leute. Da kann man schon mal zum Massenmörder werden! Wird er aber nicht.

Was klasse an dem Buch ist: Salinger versteht es, einem diesen wirren Charakter von Holden verständlich näher zu bringen. Was etwas zäh an dem Buch ist: Es hat keinen Spannungsbogen.

Fazit: Wer eine schlimme Pubertät hatte, der wird Holden verstehen und braucht deshalb das Buch nicht groß zu lesen. Wer eine erfreuliche Jugend hatte, der wird Holden nicht verstehen und kann das Buch gleich bleiben lassen.

Also: Kann man sich sparen!

Gruß, die Scheil

Götz Alsmann: Mein Geheimnis

Oktober 8, 2007

Ach ja, so ein Geburtstag ist schon was feines! Und die Geschenke erstmal! In diesem Jahr gab es unter anderem zwei Karten für Götz Alsmann mit seinem Programm „Mein Geheimnis“ in Bremen. Geschenkt von Jeans T. und Kay Ess, die dann auch dabei waren. Außerdem hatten wir noch die beiden M&Ms dabei.

Also, letzten Freitag in der Glocke. Die Farben finde ich nach der Renovierung doch etwas gewöhnungsbedürftig, aber Jeans T. meinte, man hätte das Gebäude wieder möglichst ursprünglich herstellen wollen. Keine Ahnung, wann hellgrün jemals in Mode war.

Ich kannte Götz Alsmann bisher nur aus „Zimmer frei“, und auch diese Sendung habe ich nie länger als 10 Minuten am Stück gesehen, also war ich praktisch nicht vorbelastet. Herr Alsmann hat eine tolle Band dabei, die schwerpunktmäßig Jazz darbietet. Sehr talentierte Musiker, besonders der ältere Herr am Vibraphon! Eigentlich bin ich ja nicht so für Jazz, weil da meist ohne Sinn, Verstand und Struktur vor sich hin gedudelt wird, aber bei „Götzi“ ist alles anders, vor allem, weil er meist dazu singt. Die Musiker erwecken den Eindruck, als würden sie völlig unbeschwert ohne jegliche Konzentration einfach ihr Instrument sprechen lassen. Das habe ich auch schon bei einer anderen Band gesehen, nur leider führt das im Falle der Roling Stones dazu, dass sie sich am laufenden Band verspielen und sich der Zuschauer fragt, ob die Kapelle sich überhaupt noch für ihn interessiert.

Nach 2-3 Liedern kommt dann immer eine kleine Quasseleinlage vom Meister, der entsprechend dem Tourtitel ein paar Geheimnisse preisgibt. So weiß ich nun, dass Herr Alsmann gerne redet, keine Geheimnisse für sich behält und in einem Wanderzirkus bei einer Bartfrau und einem einbeinigen Einradfahrer aufgewachsen ist.

Die Show ist sehr lustig, die Musik ist gut, und nach insgesamt 2 1/2 Stunden geht man gut gelaunt und zufrieden nach Hause. War ein gutes Geschenk!

Die Scheil

Im falschen Film – beim Yoga

September 12, 2007

In Cottbus habe ich beim Unisport Yoga gemacht. Mr. B.K. (http://ber1.wordpress.com/) war anfangs auch dabei, bekam dann aber Nackenprobleme. Jedenfalls war ich ganz begeistert. Da gab es wider Erwarten kein Ommmmm, keine Plätschermusik und keine merkwürdigen Gesänge, sondern nur Atmung und Muskeldehnung. Fand ich echt gut.

Dann habe ich mich in Whv auch zum Yoga angemeldet und war gestern zum ersten Mal da. Wie gewohnt ging es mit Entspannung los, und plötzlich ist es passiert: Die Leiterin (in Indien ausgebildete Yoga-Lehrerin mit der zarten Stimme einer Dame aus dem 19. Jahrhundert) emittierte ein tiefes sonores Ommmmm, und alle ommmmten mit. Wo war ich da nur wieder hingeraten? Dann wurden Gedichte in einer unbekannten Sprache rezitiert. Schließlich legten wir uns an eine Wand, die Beine nach oben, den Rücken durch eine Unterlage zum Gefälle positioniert, so dass alles Blut in den Kopf stieg, die Arme zur Seite. Musik ertönte: Geigenzupfen unterlegt von Meeresrauschen und Möwengeschrei! Und wie das Blut so in meinen Kopf sickerte, meine Beine kalt wurden und sich in meiner Lunge erste Kreuzigungserscheinungen breit machten, wurde mir eins klar:

Da gehe ich nie wieder hin!

Gruß, Scheilo

Lindenstraße: Was ist bloß mit Hanne los?

August 26, 2007

Hannelore Siekmann, vierter Frühling von Doc Lu, zartes Pflänzlein und scheues Reh – sie birgt ein Geheimnis, wie der aufmerksame Besucher der Lindenstraßen-Homepage schon lange weiß. Heute nun war sie gar so verstört, als sie Jack the Ass traf. Was geht da wohl vor? Ist sie etwa eine verlorene Patentante der verlorenen Seele Jack? Ich hoffe mal nicht, denn der Denver-Clan ist doch eigentlich schon vorbei.

Die Scheil

Filmbesprechung: Harry Potter und der Orden des Phönix

Juli 11, 2007

Ich sag’s gleich vorweg: Wer den Film noch sehen möchte und sich inhaltlich überraschen lassen will (hat tatsächlich jemand das Buch nicht gelesen?), der sollte sich mal direkt und gepflegt wegklicken.

Für alle anderen: Ich komme gerade aus dem Kino und kann über den neuesten Potter eigentlich nur gutes berichten! Natürlich ist inhaltlich mal wieder etliches hinten rüber gefallen, beispielsweise das kleine aber feine Detail, dass Neville Longbottom theoretisch auch der Auserwählte hätte sein können. Auch meine Lieblingsszene aus dem Buch, als Prof. McGonagall während der auf dem Astronomieturm stattfindenden Abschlussprüfung quasi vor den Augen der Schüler fast zu Tode gehext wird, hat leider keinen Eingang in den Film gefunden.

Das absolute Sahnestück: Dolores Umbridge. Zuerst dachte ich so, die sieht ja gar nicht wie eine Kröte aus, aber es ist noch viel schlimmer: Sie lächelt ständig, wie meine alte Geschichtslehrerin! Ansonsten fühlt man sich während der ersten Hälfte an „Momo“ und die schwarzen Herren erinnert. Fast die gesamte zweite Hälfte spielt im Zaubereiministerium, und da geht es richtig zur Sache. Bellatrix Lestrange kommt etwas wie eine abgehalfterte Prostituierte daher, aber was will man nach Jahren in Askaban schon erwarten? Das Gefängnis ist übrigens mal kurz zu sehen – super! Der Brunnen erwacht zwar nicht zum Leben, aber auch so knallt es gewaltig im Atrium. Das ganze Ministerium (besonders die Mysteriumsabteilung) ist optisch sehr gut geworden. Einige Elemente beim Kampf erinnern etwas an die Mumie und sehen auch genauso klasse aus.

Die Thestrale fand ich sehr gelungen. Ich hätte es aber schön gefunden, wenn man den Ritt auch mal aus der Perspektive derer gezeigt hätte, die sie nicht sehen können. Besser als im Buch fand ich Sirius’ Tod umgesetzt. Während er im Buch ja quasi im Durcheinander des Kampfes durch den Vorhang fällt und Harry vergeblich darauf wartet, dass er wieder auftaucht, wird er im Film ganz direkt vor aller Augen umgebracht.

An anderer Stelle wurde bemängelt, der Film gehe zu wenig auf die Charaktere ein, und das finde ich irgendwie auch. Im Buch präsentiert sich Harry dem Leser als absoluter Unsympath, der sich, seinen Freunden und dem Leser auf den Geist geht. Das kommt im Film etwas zu kurz. Auch die Mini-Romanze mit Cho Chang beschränkt sich im wesentlichen auf eine Szene.

Trotz der angeführten Mängel habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt, und ich freue mich schon auf den Tag, an dem der Film in der Originalversion im Kinoplex läuft. Denn: Da simmer dabei!

 Die Scheil

P.S.: Einen weiteren Vorteil hatte dieser Kinobesuch: Ich habe zum ersten Mal die Plakate für „Die drei ??? und das Geheimnis der Geisterinsel“ gesehen – natürlich ein absolutes Muss!

Die Dr3i und der kopflose Reiter – Warten auf Godot

Juli 5, 2007

Liebe Hörspielfreunde, wir wissen es längst: Wir sind die geduldigste aller Fangemeinden. Vor einem Monat sollten „Die Dr3i und der kopflose Reiter“ erscheinen, und dann vertröstet man uns wieder ohne eine greifbare Begründung.

Interessant ist, dass einige Exemplare dieser Aufnahme wohl doch ihren Weg auf den Markt gefunden haben. So berichten einige alte Recken der Community von mehr oder weniger versehentlichen Lieferungen in die Schweiz, von denen man was abgefettet hätte. Die Folge sei auch außergewöhnlich gut, so dass auch ich mein Glück im world wide web versucht habe und bei libri.de zum doppelten Marktpreis eine CD bestellt habe. Voraussichtlicher Liefertermin: 4.7. Heute ist ja nun schon der 5.7., und die Post ist schon durch, aber keine Dr3i sind da.

Schade schade, da muss ich mich wohl noch etwas gedulden und hoffe, dass es nicht wie im zitierten Stück von Beckett ausgeht: Warten auf jemanden, der nie kommt.

In diesem Sinne,

 Mihai Eftimin (d.J.) a.k.a. Estragon

Thema Buchbesprechung: François Lelord – Hector und die Entdeckung der Zeit

Juni 24, 2007

Hallo liebe Literaturkritiker!

Ich bin ja nicht gerade dafür bekannt, besonders belesen zu sein, aber ich arbeite daran. Immerhin habe ich dieses Jahr schon 2,5 Bücher gelesen, zuletzt diese Hector-Geschichte. Ich bekam das Buch zu meinem Geburtstag verehrt, und ich kann wohl mit Fug und Recht behaupten, noch nie derartiges gelesen zu haben. Im Klartext: Das Buch ist stark philosophisch geprägt. Hector ist Psychotherapeut und hat mit lauter Leuten zu tun, die sich Gedanken über die Zeit machen. Dabei kommt man auch selber ins Grübeln. Wenn es zum Beispiel heißt, man solle sich mal überlegen, wie viele Hunde man bei einer geschätzten Hundelebenszeit von 15 Jahren noch überleben könnte, kommt einem das eigene Leben doch ganz schön kurz vor. Deshalb hat mich das Buch anfangs etwas deprimiert. Hector geht dann auf große Fahrt, um einen Methusalem zu suchen, und dabei kommt er ganz schön rum.

Das Buch ist leserfreundlich in ganz kurze Kapitel gegliedert. Allerdings springt Hector in der zweiten Hälfte ständig zwischen Erinnerungen, Träumen, Phantasie und der Realität, so dass man am Besten alles in einem Schwung lesen sollte, um da ständig durchzusteigen.

Für mich war das Buch mal eine ganz andere Form der Unterhaltung fern ab von Harry Potter und Dan Brown, und ich brauchte etwas, um richtig reinzukommen. Unter dem Strich aber durchaus lesenswert. Regt zum Nachdenken an.

Die Scheil

Kultur: Kahlschlag in der Lindenstraße?

Juni 13, 2007

Hallo zusammen,

ich bin gebeten worden, doch mal was über die beste Serie der Republik zu schreiben. Dass es sich dabei nur um die Lindenstraße handeln kann, muss ich wohl nicht extra erwähnen.

Wenn man sich so die Entwicklungen im letzten Jahr ansieht, dann fällt einem auf, dass sich ziemlich viele Figuren mehr oder weniger aus der Serie verabschiedet haben. Viele Fans hatten schon lange auf eine Entschlackung gepocht, und jetzt ist sie wohl da. Rekapitulieren wir, wen haben wir alles verloren in der letzten Zeit?

* Es ging letztes Jahr im Frühling los mit Jan Günzel, der seine Frau Iffi Zenker-Günzel und damit auch die Lindenstraße verlies, nachdem er erfuhr, dass Antonia „die Termite“ Günzel nicht von ihm, sondern von Momo „der Filzfrisur“ Sperling abstammt.
* Marion Beimer verlies zum wiederholten Mal die Serie, diesmal in Richtung Frankfurt/Oder, um sich davon zu erholen, dass Alex „der Feigling“ Behrend sie vor dem Altar hatte stehen lassen.
* Else Kling starb den lange vorbereiteten und wohlverdienten Serientod.
* Die Kreischerin Urszula „Usch“ Winicki, Irina Winicki und Christian Brenner wanderten spontan für ein Jahr nach Neuseeland aus. Die Formalitäten waren innerhalb weniger Folgen geregelt, und ab ging’s! Mal sehen, wer dann wann tatsächlich wieder kommt.
* Fabian „Prinz Valium“ Feldmann warf die Flinte ins Korn, nachdem Sarah Ziegler mit ihm nicht in die Kiste wollte.
* Felix Vogt-Flöter, HIV-positiver Adoptivsohn von Dr. Carsten Flöter, verabschiedete sich gen Berlin, um dort mit seiner Freundin, die man aus dem Marienhof oder so kennt, glücklich zu sein. Mittlerweile ist er mal wieder aufgetaucht.
* Anna Jenner-Ziegler-Beimer ist seit langer Zeit nur noch ab und zu zu sehen. Momentan weilt sie im fernen Wilna, um dort fremde Kinder zu erziehen. Als ob sie nicht vier eigene hätte, die in der Lindenstraße geblieben sind.
* Roberto Buchstab (*schmacht*) ist nach nur wenigen Monaten in der LiStra seinem Motorrad zum Opfer gefallen. Die Todesfolge „Hörst Du nicht die Glocken“ gehört für mich zu den besten überhaupt.
* Jack „Ihr könnt mich mal“ Aichinger, Robertos letzte Liebe, ist daraufhin mit besagtem Motorrad und Robertos Lebensversicherung durchgebrannt. Man darf gespannt sein, wann die wieder auftaucht.
* Georg „Käthe“ Eschweiler-Flöter ist auf dem Ego-Trip und nach New York zum Schauspielunterricht abgehauen, wollte eigentlich nach ein paar Monaten zurück, verlängert jedoch ständig.
* Dr. Carsten Flöter muss für sieben Wochen in den Entzug, weil ihm die Tabletten zu gut schmecken.
* Rosi Skabowski-Koch ist neulich verstorben. War auch alt genug.
* Gabi Skabowski-Zimmermann-Zenker und Andi Zenker wollen ihre Trauer darüber bei einem längeren Italien-Aufenthalt bekämpfen. Wie die das bezahlen, wo sie gerade die Wohnung gekauft haben, ist mir schleierhaft.
* Mary Dankor-Kling-Sarikakis ist weggemobbt worden. Wurde auch höchste Zeit. Ihren Sohn Nikos Sarikakis hat sie gleich mitgenommen. Sehr gut, haben beide nur genervt.

Bestimmt habe ich noch jemanden vergessen, aber die Liste ist ja schon ziemlich lang. Was bekommen wir als Ersatz?

* einen schottischen Professor, der super Lebensmittel bei Nachbarn leihen kann
* Hanne(lore), den vierten Frühling des Dr. Dressler
* Zorro kommt zurück. Mal sehen, ob er Käthe mitbringt.
* Enzo Buchstab rückt nach dem Tod seines Bruders Roberto näher ins Geschehen.
* Birte Tenge-Wegemann, Praxisvertretung des Flöters mit Haaren auf den Zähnen
* einen neuen Stern am Horizont: Carmen H. (siehe unten!) wird in der Folge am 17.06. in besagte Praxis treten und mit einem bestechenden „Grüß Gott“ die Massen für sich einnehmen!

Daneben stehen vielleicht noch ein paar Trennungen im Hause Beimer an.
* Nina Zöllig-Beimer muss jetzt damit klarkommen, dass ihr Mann Klausi „der Waschlappen“ Beimer ihre Freundin Nastya Scholz-Pashenkow geschwängert hat.
* Helga Wittich-Beimer-Schiller-Beimer hat’s gewusst und ihrem Partner Erich „sagen wir mal“ Schiller nichts gesagt. Der ist jetzt maulig und stellt Ultimaten.

Zustände wie im alten Rom (aber das wollen wir ja sehen)!

Die Scheil

Eine kleine Ergänzung zu Carmen H.: Ich habe festgestellt, dass im Fan-Forum „Heinzi“ über meinen Beitrag und insbesondere über die Person der Carmen H. diskutiert wird. Im Heinzi-Forum sitzen viele eingefleischte Fans mit Rückgrat, für die ich große Sympathien hege und denen ich mich vielleicht auch mal irgendwann anschließen werde. Und aus diesem Grunde kann ich natürlich der Verwirrung um Carmen H. nicht einfach ihren Lauf lassen. Jedenfalls: Bei Carmen H. handelt es sich nicht, wie teilweise im Forum angenommen, um die Schauspielerin Carmen Hentschel, sondern um meine Freundin, der ich zum Geburtstag eine Statistenrolle in der LiStra vermittelt habe und in deren Rahmen besagtes „Grüß Gott“ zum Tragen kam. Quasi als Insider-Gag habe ich das in meinen Beitrag aufgenommen und hätte nie gedacht, dass es zu solchen Spekulationen führen würde! :-)

Viele Grüße an die Heinzis!